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Jeder zehnte Teenager gilt als exzessiver PC-Nutzer

Suchtforscher legen Studie vor. Jeder zehnte Teenager gilt einer Studie zufolge als exzessiver PC-Nutzer. Suchtforscher des Universitätsklinikums Charité fanden dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge heraus, dass 81,7 Prozent der Jungen zwischen 11 und 14 Jahren einen eigenen Game Boy und 79,4 einen Computer haben.
/ Andreas Donath
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Bei Mädchen in diesem Alter haben sogar 80,6 Prozent einen eigenen PC und ebenso viele telefonieren mit ihrem Handy. "Jedes zehnte Kind gilt dabei als exzessiver Computernutzer", erläuterte die Studienleiterin Sabine Grüsser-Sinopoli im Focus.

Während nur jedes 20. Mädchen übermäßig viel Zeit am Bildschirm verbrachte, zeigte jeder achte Junge die typischen Verhaltensweisen. "Die Geräte üben bei solchen Kindern zweckentfremdete Funktionen aus", stellte die Suchtexpertin fest. "Die Kinder unterdrücken ihre Gefühle gegenüber den Mitmenschen, etwa wenn sie unglücklich sind. Sie nutzen stattdessen den PC und TV zur Stressverarbeitung." Auffällig seien bei den betroffenen Kindern überdies Konzentrationsprobleme in der Schule.

Die Charité-Forscher untersuchten an 323 Berliner Schulkindern zwischen 11 und 14 Jahren, wie weit Computer, Fernseher, Game Boys und Handys verbreitet sind und welche Folgen deren Nutzung auf die Psyche hat.


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