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Net-2Com und Fujitsu entwickeln WLAN-Mobiltelefon

Marktreife für Herbst 2004 angestrebt. Fujitsu und sein VoIP-Tochterunternehmen Net-2Com entwickeln eines der ersten Mobiltelefone, das nahtlos zwischen Voice-over-IP (VoIP) per WLAN und herkömmlichen Mobilfunknetzen umschalten kann. Ein funktionsfähiger Prototyp mit PDA-Betriebssystem soll bereits existieren und dank seiner Erweiterbarkeit flexibel auf verschiedene Mobilfunknetze angepasst werden können.
/ Christian Klaß
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Während die 11-Mbps-WLAN-Funktechnik bereits ins Gerät integriert ist, werden die verschiedenen Mobilfunknetze per jeweils einzusteckender CompactFlash-Card unterstützt. Der Prototyp soll den nahtlosen Übergang eines Gespräches von WLAN (802.11b) zum Mobilfunknetz und umgekehrt bereits unterstützen.

Dank des zum Einsatz kommenden WindowsCE.NET 4.2 sollen zudem beliebige Anwendungen aufgespielt werden können; über Linux-Unterstützung wird derzeit nachgedacht. Während für die Softwareentwicklung Fujitsu verantwortlich ist, entwickelte Net-2Com die Hardware.

Das WLAN-Mobiltelefon verfügt über ein 2,2-Zoll-QVGA-LCD, ein Intel-PXA273-Prozessor erledigt die Rechenarbeit. Neben integriertem WLAN und dem erwähnten CF-Slot findet sich auch ein USB-Anschluss am Prototypen. Kompatibel soll das Telefon zu den VoIP-Standards G.711 und G.729a sein.

Der Prototyp ist auf der China Elecom 2004 (23. bis 26. Juni) in Shanghai und auf dem Fujitsu Solution Forum 2004 (7. bis 9. Juli) in Tokio zu sehen. Ab Herbst 2004 soll das WLAN-Mobiltelefon dann nicht nur in Japan und China, sondern auch in anderen Regionen in Kombination mit weiteren Net-2Com-IP-Telefonie-Produkten vertrieben werden. In Kooperation mit Fujitsu sollen deren "Ubiquitous IP Phone System" (automatische Netzwahl je nach Situation, Anwender-Lokalisierung) und Mobilfunk-Firmen-Lösungen unterstützt werden. Fujitsu plant, das Gerät mit Peripheriegeräten und verschiedenen Application Services zu verbinden.


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