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Handy-Fernsehen: DVB-H-Pilot startet in Berlin

Olaf Melcher von Eurosport befürchtet zudem, dass bei der hohen Zahl von Sendern die einzelnen Sender untergehen und vom Kunden kaum noch wahrgenommen werden könnten. Da es gerade im Sportbereich um enorm hohe Lizenzsummen gehe - für Eurovision habe der Auftaktpreis etwa bei 500 Millionen Euro gelegen - und für DVB-H als weiteren Distributionsweg zusätzliche Kosten anfallen würden, würde eine Finanzierung allein über Klingeltöne nicht ausreichen, sondern es müsse über Abo-Modelle nachgedacht werden. Bei bezahlten DVB-H-Videostreams stellte Fahle hingegen die Frage, wie viel relevantes Bewegtbild es wirklich gebe, für das auch jemand zahle - und zweifelte, ob wirklich eine ganze Branche davon leben könne. Fahle sieht in der Rechteproblematik ein etwas geringeres Problem als Melcher, denn sofern mit etwas mehr Geld verdient werden könne, gäbe es meist leichter eine Einigung.

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Wie nun auch immer Geld verdient werden kann, die Suche nach einer Killer-Applikation für DVB-H ist laut Uwe Welz vom RBB/ARD Play-Out-Center müßig. Schließlich sei das Fernsehen selbst die Killer-Applikation. Den Zuschauer wirklich ins Programm einzubeziehen - und das nicht nur durch die Möglichkeit, per SMS abzustimmen - sieht Welz noch als "ein Stückchen Zukunftsgeschichte", man sollte also nicht zu viel erwarten. Wichtig für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sei es, die Verwertungskette zu verlängern, mit programmbegleitenden Informationen und Angeboten den Kunden stärker an sich zu binden und die Marken zu stärken. Bis 2010 würden alle Vertriebswege digitalisiert sein, was eine andere Konkurrenzsituation für Broadcaster schaffe; es gelte mehr denn je das Motto "Content is King". Bei allem dürfe jedoch nicht vergessen werden, wo der Zuschauer stehe - dieser müsse behutsam in die digitale Fernsehwelt geführt werden. Technik konvergiere schnell, der Zuschauer hingegen viel langsamer.

Trotz aller Unwägbarkeiten: Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 (WM 2006) gilt als einer der wichtigsten möglichen Termine für die Einführung von DVB-H, denn es gibt nur wenig anderes, was Menschen so sehr vor die Glotze treibt. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt günstige Technik, interessante Dienste und für Kunden wie Anbieter attraktive Geschäftsmodelle stehen, dann wird es leichter fallen, möglichst viele Zuschauer von einer Investition in DVB-H zu überzeugen. Noch steckt DVB-H für Deutschland aber noch nicht einmal in den Kinderschuhen - das ist einerseits eine Chance, andererseits ist es deshalb für Fernsehsender schwer, sich jetzt schon voll hinter DVB-H zu stellen. "Es ist alles noch sehr früh, das liegt an der Situation", so Fahle von RTL New Media abschließend.

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Torsten Jaekel 19. Okt 2005

Hello Chris, there are already some smart phones (Siemens, Nokia, Samsung) but they...

GWHerne 07. Sep 2005

DVB-H ist wieder einmal eine Abzocke der Provider. Sollen Sie doch Zusatzadapter für...

Chris 01. Dez 2004

Dear all, so many news about DVB-H, test-phases in Berlin etc. etc. etc. But how do they...

Tom 27. Jul 2004

Dear Christian, maybe you can help me on this Issue. Where can I find an English version...

CK (Golem.de) 29. Jun 2004

Hab eben mal nachgetragen, dass das H für Handheld steht. Die Zusatzinfo schadet ja...


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