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VoIP bedroht das UMTS-Geschäft

Mummert Consulting: UMTS-Telefonate mittels VoIP billiger. Voice over IP (VoIP) bedroht das Geschäft mit der Sprachtelefonie im neuen UMTS-Netz, denn UMTS bietet hohe Datenübertragungsraten, die sich auch für Sprachübertragung via VoIP nutzen lassen. Die Übertragung von Sprache als Datenpaket ist dabei meist günstiger als ein Telefonat mit einem Handy, darauf weisen die Marktforscher von Mummert Consulting hin.
/ Jens Ihlenfeld
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Während UMTS-Anbieter die Sprachübertragung per UMTS für 29 Cent pro Minute anbieten, würden die Kosten bei VoIP auf etwa zwölf Cent fallen. Den Mobilfunk-Providern drohen dadurch Umsatzeinbußen im UMTS-Geschäft von 60 Prozent, so die Einschätzung von Mummert Consulting.

Auch klassische Festnetztelefone würde in immer mehr Unternehmen durch IP-Telefone ersetzt. Durch VoIP können schon kleine und mittelgroße Unternehmen bis zu 30 Prozent Kosten einsparen. Noch größere Kosteneinsparungen seien vor allem bei Unternehmen mit vielen Niederlassungen und weit verzweigtem Filialnetz möglich. Bei kaum einer anderen IT-Investition ist laut Mummert Consulting der Return on Investment (ROI) so schnell möglich.

Neben den geringeren Übertragungsgebühren trägt vor allem die verwendete Standard-Hardware zu den Einsparungen bei. Technisch ist es längst nicht mehr notwendig, Telefon- und Datennetz in einem Unternehmen zu trennen. Daher kann die Netztechnik beispielsweise vom IT-Support mitbetreut werden. Auch die Kosten für komplizierte und zeitaufwendige Wartungsarbeiten an Telefonanlagen entfallen. Darüber hinaus betragen die Anschaffungskosten für eine IP-basierte Telekommunikationslösung nur etwa die Hälfte einer klassischen Telefonanlage.


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