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Derzeit große Gefahr beim Surfen mit dem Internet Explorer

Gehackte Webserver schleusen Programmcode auf fremde Systeme. Wie das US-CERT in einer aktuellen Mitteilung bekannt gab, wurden weltweit mehrere Webserver gehackt, über die schädlicher Programmcode beim Aufruf von Webseiten mit dem Internet Explorer und aktiviertem Active-Scripting auf fremde Systeme geschleust werden. Das US-CERT empfiehlt Administratoren des betroffenen Internet Information Server 5 von Microsoft, ihre Server auf verdächtige Informationen zu untersuchen.
/ Ingo Pakalski
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Das US-CERT(öffnet im neuen Fenster) empfiehlt Nutzern von Microsofts Internet Explorer dringend, Active Scripting im Browser zu deaktivieren. Es wird vermutet, dass die Internet Information Server über eine noch nicht bekannte Sicherheitslücke gehackt und darüber die Veränderungen an den Webseiten vorgenommen wurden. Die Eindringlinge hängen speziellen JavaScript-Code an die Webseiten an, worüber Programmcode von einem fremden Server aus auf andere Systeme geladen wird.

Es wird vermutet, dass befallene Systeme für den Aufbau eines späteren Spam-Bots genutzt werden. Die Einnistung des Trojaners soll über zwei im Internet Explorer enthaltene Sicherheitslücken möglich sein, die beide bislang nicht behoben wurden. Administratoren wird empfohlen, die eigenen Webseiten auf verdächtigen JavaScript-Code zu untersuchen, der sich immer am Ende einer Webseite befinden soll. Derzeit ist nicht bekannt, wieviele oder welche Webserver befallen sind. Anscheinend weden aber immer mehr Webserver entsprechend infiltriert.


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