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Spieletest: Thief Deadly Shadows - Meisterdieb zum Dritten

Screenshot #3
Screenshot #3
Ebenfalls ein wenig dumpf ist leider stellenweise die KI: Da verfolgt einen die Wache eine ganze Gasse entlang, nur um nach der nächsten Ecke offenbar wieder die Lust zu verlieren und zurückzutrotten. Andere werden zwar durch ein Geräusch aufgeschreckt - wartet man einen kurzen Moment, ist die Aufregung aber auch schon wieder vorbei. Und hat man sich an eine von zwei parallele laufenden Wachen von hinten angeschlichen, um sie unschädlich zu machen, kann es sein, dass die andere davon gar nichts mitbekommt - und frohen Mutes weiter durch die Nacht stapft. Glanzlichter gibt es aber ebenso: Wenn sich ein paar der bewaffneten Schergen gegenseitig warnen und sich die Nachricht über Garrets Eindringen wie ein Lauffeuer in der Umgebung ausbreitet, sorgt das schon für stimmige Atmosphäre.

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Screenshot #4
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Atmosphäre ist ohnehin ein gutes Stichwort: Die Grafik-Engine vollbringt zwar keine Wunderdinge, die mittelalterlichen Kulissen können aber ebenso überzeugen wie die vielen schönen Licht- und Schatteneffekte. Und da man immer mal wieder auch ohne direkten Auftrag durch die Gassen trottet, um kurze Gespräche zwischen den Stadtbewohnern aufzuschnappen oder aber um Diebesgut beim Hehler gewinnbringend gegen neue Ausrüstungsgegenstände einzulösen, wirkt das Ganze auch längst nicht so linear wie die beiden Vorgängerspiele. Überhaupt ist Freiheit Trumpf: Wie es sich für einen guten Action-Titel gehört, führen meist mehrere Wege zum Sieg - ein kleines Fenster kann ebenfalls zum gesuchten Goldstück führen wie der direkte Weg durch die Tür und an den Wachen vorbei. Für die deutsche Übersetzung muss sich Eidos allerdings Kritik gefallen lassen - da wurde stellenweise geschlampt.

Thief Deadly Shadows ist für Xbox und PC bereits im Handel erhältlich. Dieser Test bezieht sich auf die PC-Version, die Xbox-Umsetzung lag uns zum Test nicht vor. Für die PC-Version gibt es mittlerweile auch einen Patch, der einen kleinen Bug im höchsten der drei Schwierigkeitsgrade beseitigt.

Fazit:
Viel getan hat sich in der Welt des Meisterdiebes sicherlich nicht - inhaltlich wird einem prinzipiell das Gleiche geboten wie in den beiden Vorgängertiteln. Abgesehen von den KI-Aussetzern stört das allerdings kaum, in puncto Atmosphäre und Spannung ist nämlich auch Deadly Shadows eine kleine Meisterleistung. Wer gerne in stilvollem und düsterem Ambiente schleicht, sollte zugreifen - virtueller Diebstahl hat selten so viel Spaß gemacht wie hier.

 Spieletest: Thief Deadly Shadows - Meisterdieb zum Dritten
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senci 08. Okt 2007

Wenn jemand die antwort auf die obere frage hat soll mir bitte die lösung sagen.bin...

Livio 26. Jul 2007

Hi Ich hab das Spiel auf Xbox. Bei der einten Aufgabe sollte ich einen Schalter...

King Ma. 18. Mai 2007

Danke aber ich komme trotzdem nicht auf diese Wasserrohre! Hat jeman eine Idee wie das...

Mate 12. Nov 2006

ich bin bei der mission, in der man in die st.edgar-kirche muss, aber ich komme nicht...

Markus M. 15. Mai 2006

Du musst dir Kletterhandschuhe kaufen, falls du noch keine besitzt. Die bekommst du in...


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