Zum Hauptinhalt Zur Navigation

IP2IPdirect: Direkte Kommunikation trotz dynamischer IP

Handys sollen an Hotspots auch ohne Mittler erreichbar sein. Mit IP2IPdirect will die Firma JSI aus Goslar die Kommunikation per Internet vereinfachen. Müssen dynamische IP-Adressen bisher bei speziellen Servern abgefragt werden, sollen sich Geräte mit IP2IPdirect-Unterstützung gegenseitig selbstständig ohne Nameserver finden. Dies gelte auch dann, wenn der Kommunikationspartner zum Zeitpunkt des gewünschten Kontaktes noch keine Verbindung zum Internet hat.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die IP-Adressen sind dabei nur den jeweiligen Kommunikationspartnern bekannt. Die Firmen Enigmatec und Lancom setzen laut JSI die patentierte Technik in ihren so genannten Dynamic-VPN-Routern bereits ein.

Künftig soll IP2IPdirect aber auch für stationäre Geräte wie PCs und mobile Endgeräte wie Handys, Smartphones, PDAs oder Laptops angeboten werden. Für mobile Endgeräte mit IP2IPdirect-Funktion stehen die Daten des heimischen PCs dann jederzeit weltweit direkt zur Verfügung und können ohne zwischengeschaltete Dienste direkt bearbeitet werden.

So genannte "Hotspot-Handys", die eine IP2IPdirect-Funktion haben, sollen in der Lage sein, ihre jeweilige Umgebung auf mögliche Internetzugänge zu erkennen. Über ein bestehendes Netz (z.B. GSM) wird dann die Erreichbarkeit des Gesprächspartners geprüft und es werden gegebenenfalls die dynamischen IP-Adressen ausgetauscht, so dass dann über das Internet ohne zeit- oder entfernungsabhängige Kosten telefoniert werden kann. Hier sucht JSI allerdings noch nach Partnern, die entsprechende Geräte entwickeln wollen.


Relevante Themen