Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Celeron D wird offiziell ausgeliefert

Vier Modelle von Celeron D 320 bis Celeron D 335. In der zeitgleich zur Sockel-755-Einführung am 20. Juni 2004 veröffentlichten Prozessor-Preisliste von Intel finden sich erstmals auch die Celeron-D-Prozessoren mit abgespecktem Pentium-4-Prescott-Kern. Wie bereits von Intel vorab angekündigt , gibt es den neuen Celeron D aber dennoch nur für den alten Sockel 478.
/ Christian Klaß
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Insgesamt vier Celeron-D-Modelle stellte Intel vor, alle sind mit der erst vor kurzem eingeführten Prozessor-Modell-Nummer klassifiziert. Der im Vergleich zum Pentium 4 mit 90-nm-Prescott-Kern (1 MByte Level-2-Cache, 800 MHz Systembus) abgespeckte Kern des Celeron D bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger mit 256 KByte doppelt so viel Level-2-Cache. Zudem steigerte Intel den Systembus-Takt von 400 MHz (100 MHz x 4 Pipelines) auf 533 MHz (133 MHz x 4), so dass der neue Celeron D besser für günstige Spielerechner geeignet ist als die bisherigen Celerons. Bei den Taktraten hat Intel nichts geändert, auch den 130-nm-Celeron gab es mit bis zu 2,8 GHz.

Der Celeron D 320 (2,4 GHz) soll 69,- US-Dollar kosten, der Celeron D 325 (2,53 GHz) 79,- US-Dollar, der Celeron D 330 (2,66 GHz) 89,- US-Dollar und das Topmodell Celeron D 335 mit 2,8 GHz bei 117,- US-Dollar liegen. Die genannten Preise sind Großhandelspreise ab 1.000 Stück, weichen also vom Einzelhandelspreis ab.

Zumindest der Versandhändler Alternate listete Mitte Juni 2004 bereits den Celeron D 325 und den Celeron D 335 – wenn auch nicht unter dieser Bezeichnung – als lieferbar.


Relevante Themen