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Uni Karlsruhe, HP und Intel gründen Supercomputer-Zentrum

Kompetenzzentrum für High Performance Technical Computing (HPTC3). HP, Intel und die Universität Karlsruhe (TH) wollen gemeinsam ein Kompetenzzentrum für Hochleistungsrechnen gründen. Es soll unter dem Namen HPTC3 (High Performance Technical Computing Competence Center) das Höchstleistungsrechner-Kompetenzzentrum Baden-Württemberg (hkz-bw) unterstützen.
/ Christian Klaß
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Der von den drei Partnern abgeschlossene Vertrag regelt die Grundlagen für eine Zusammenarbeit bei HPC-Anwendungen im Bereich der wissenschaftlichen und industriellen Nutzung und in verschiedenen Forschungsbereichen, wie etwa Life Sciences und Umweltforschung. Dabei sollen auch Technologien wie Grid-Computing, globale parallele Dateisysteme und Methoden zum Ressourcen-Management weiterentwickelt werden. Halbjährlich soll in einem Lenkungsausschuss festgelegt werden, was geforscht und entwickelt wird; die von HP und Intel in das HPTC3 investierten Mittel und Ressourcen sollen dabei eine verlässliche Planung für die nächsten fünf Jahre ermöglichen.

Das HPTC3 wird eng mit den Forschungslaboratorien von HP und Intel kooperieren und an Produktplanungen beratend teilnehmen. So arbeitet das HPTC3 auf Seiten Intels direkt mit den HPC- und Grid-Spezialisten der Software & Solutions Group in Brühl/Köln zusammen. Von Seiten HPs sind Mitarbeiter aus den HP-Kompetenzzentren in Böblingen, Grenoble (Frankreich) und Marlboro (USA) sowie die Entwickler des XC Systems beteiligt.

Zu den ersten Aufgaben des HPTC3 wird die Integration des zur Verfügung gestellten Itanium-Supercomputers HP XC6000 in das operative Umfeld des hkz-bw gehören. Schließlich soll die Software für den XC-Cluster um benötigte Funktionen erweitert, die Hochverfügbarkeit des Clusters für kritische Funktionen getestet sowie die Zusammenarbeit auf dem Gebiet globaler paralleler Dateisysteme und die Skalierung des Linux-Kernels angegangen werden. Weitere Aufgaben sind Schulungen und Weiterbildung, die Portierung und Optimierung von Applikationen.

Dabei sollen insbesondere auch die Bedürfnisse des hww (Höchstleistungsrechner für Wissenschaft und Wirtschaft GmbH) berücksichtigt werden; dabei handelt es sich um eine institutionelle Kooperation zur gemeinsamen Nutzung der Systeme des hkz-bw der Universitäten Stuttgart, Karlsruhe, Heidelberg und den industriellen Partnern T-Systems, Porsche und der dSH-Solutions for Research (SfR), die wiederum ein Joint Venture von T-Systems und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist.


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