Vivendi feuert Großteil der Games-Belegschaft - Sierra dicht
Wie CNN Money berichtet, wurde 350 weiteren Mitarbeitern die Kündigung ausgehändigt - das entspricht etwa 40 Prozent der kompletten Belegschaft von Vivendi Universal Games in den USA. Am stärksten betroffen sind dabei die Studios in Bellevue, Washington, die innerhalb der nächsten zwei Monate komplett geschlossen werden. Die Teams dort erlangten vor allem in den Neunzigern unter dem Namen Sierra Weltruhm unter Freunden von PC-Spielen - Serien wie King's Quest oder Leisure Suit Larry waren einst die Aushängeschilder des Unternehmens.
Den Namen Sierra will Vivendi übrigens nicht aufgeben - auch in Zukunft will man Spiele unter dieser Marke veröffentlichen. Blizzard - das wohl bekannteste Studio von Vivendi - soll von den Entlassungen nicht betroffen sein, die jüngst bekannt gegebene Verschiebung von Starcraft Ghost steht also nicht in direktem Zusammenhang mit den Umstrukturierungen.