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Sapphire benennt Radeon 9800 "Pro" mit 128 Bit um

Umtausch-Angebot für unzufriedene Kunden

Nachdem Sapphire einiges an Ärger eingesteckt hat, weil der Hersteller eine Radeon-9800-Pro-Grafikkarte mit geringer Taktung und 128-Bit- statt 256-Bit-Speicher-Schnittstelle anbot, wurde das Produkt nun umbenannt. Unter dem - immer noch etwas irreführenden - Namen Sapphire Radeon 9800 Atlantis und großem 128-Bit-Sticker auf der Packung hofft Sapphire auf weniger Verwirrung und Verärgerung auf Seiten der Kunden.

Auf seinen Webseiten entschuldigt sich Sapphire für die entstandene Verwirrung "durch die Einführung einer 128-Bit-Version der Radeon 9800 Pro" und hofft, mit dieser Aktion nicht das Vertrauen seiner Kunden verletzt zu haben. "Wir versichern unseren Kunden und Händlern, dass wir mit den besten Absichten bemüht sind, stetig unser Angebot und unsere Qualität weiter zu verbessern und dass uns unsere Kunden stets am Herzen liegen", so Sapphire in einer Stellungnahme.

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Das zusätzlich zum 256-Bit-Modell gebotene Produkt sollte zu einem günstigeren Preis eine nur etwas geringere Leistung aufweisen. Rund 30 Prozent weniger Leistung machen der geringere Takt und die geringere Speicherbandbreite laut Sapphire aus. ATI selbst soll übrigens die Spezifikation für die Radeon 9800 Pro mit 128 Bit und niedrigerer Taktrate vorgegeben haben, die Benennung soll somit keine Idee von Sapphire gewesen sein. ATI hat sich dazu gegenüber Golem.de bislang noch nicht geäußert.

Fraglich ist nun, ob durch die Produktumbenennung seitens Sapphire nun nicht wieder weitere Missverständnisse auftreten können, denn in der Regel sind Radeon-9800-Grafikkarten nur niedriger getaktet, aber ebenso wie die Pro mit 256-Bit-Speicherschnittstelle ausgestattet. Anstatt die 128-Bit-Version nun einfach nur als Sapphire Radeon 9800 Atlantis zu bezeichnen, wäre ein für abgespeckte Grafikkarten gewohnter Zusatz wie SE oder LE dem Kunden gegenüber eindeutiger gewesen. Zumal auch ein größerer und nicht mehr zu übersehender Sticker mit dem Hinweis auf 128 Bit nur dann etwas bringt, wenn Online-Händler ebenso auffällig in ihren Online-Katalogen darauf hinweisen.

Sapphire hofft, dem entgegenzuwirken, indem alle Händler über die Situation informiert werden. Immerhin soll es bisher keine Fälle gegeben haben, in denen Online-Händler ihren Kunden die 128-Bit-Radeon-9800-Pro zum 256-Bit-Preis verkauften.

Alle Kunden, die ihre 128-Bit-Karte im Glauben kauften, es handele sich um ein 256-Bit-Modell, bittet Sapphire darum, sich zwecks Umtausch an ihren Händler zu wenden: "Für Sie besteht natürlich die Möglichkeit, die Karte unter den üblichen Bedingungen umzutauschen. Um unseren guten Willen zu zeigen, bieten wir unseren Kunden ebenfalls an, ihre 128-Bit-Karte auf die 256-Bit-Version aufzurüsten." Hierfür würden der Original-Kaufbeleg und eine Bearbeitungsgebühr von 25,- Euro verlangt.

Seinen Kunden will Sapphire Deutschland dazu unter der eigens eingerichteten E-Mail-Adresse 9800pro@sapphiretech.de Frage und Antwort stehen. Rückgabe- und Aufrüstwillige sollten sich an diese E-Mail-Adresse wenden.


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Blöder Riker 22. Jun 2004

Genau das soll ja laut Artikel eben nicht passiert sein! Ausserdem beträgt der...

Pascal 22. Jun 2004

Net ganz. Viele haben ja den teureren Preis der 256Bit-Version bezahlt. Und nur für die...

Pascal 22. Jun 2004

Lad dir das von mir genannte Programm runter und gehe dann auf: Anzeige...

Davie 22. Jun 2004

ok, und wie finde ich jetzt raus, ob ich den Preis für ne 256er gezahlt hab, wenn die...

8-/ 22. Jun 2004

Laut Artikel: "Für Sie besteht natürlich die Möglichkeit, die Karte unter den üblichen...



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