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Japans Earth Simulator weiterhin schnellster Supercomputer

Chinesischer Opteron-Cluster schafft es unter die Top 10

Im Rahmen der internationalen Supercomputer-Konferenz in Heidelberg wurde die mittlerweile 23. Ausgabe der Top500-Liste der weltweit schnellsten Supercomputer veröffentlicht. Das dritte Jahr in Folge liegt dabei der in Japan von NEC gebaute Earth Simulator mit 35,86 Tflop/s ("Teraflops" oder Billionen von Berechnungen pro Sekunde) und 5.120 CPUs in Führung - auf den ersten zehn Plätzen ist dennoch einiges in Bewegung geraten, nicht nur weil nun erstmals ein chinesischer Superrechner in die Top 10 vorgerutscht ist.

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Die neue Nummer 2 ist das Intel-Itanium2-basierte Cluster-System "Thunder" des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) in Kalifornien. Die 4.096 1,4-GHz-CPUs des Systems schaffen es aber nicht einmal, in die Nähe des Earth Simulator zu kommen. Auf Platz 3 verdrängt wurde der "ASCI Q" getaufte AlphaServer SC45 (mit 8.192 1,25-GHz-Alpha-CPUs) des Los Alamos National Laboratory.

Inhalt:
  1. Japans Earth Simulator weiterhin schnellster Supercomputer
  2. Japans Earth Simulator weiterhin schnellster Supercomputer

Auf den Plätzen 4 (8.192 0,5-GHz-Custom-PowerPC-440-CPUs) und 8 (4.096 0,7-GHz-PowerPC-440-CPUs) finden sich die Prototypen des kommenden BlueGene/L-System von IBM. Diese werden gemeinsam mit dem LLNL entwickelt und könnten bei Fertigstellung und Installation beim LLNL dem Earth Simulator ab Juni 2005 (25. Top500-Liste) oder sogar schon Ende 2004 (24. Top500-Liste) gefährlich werden.

Auch die Nummer 6 ist ein neues IBM-System (eServer pSeries p690), das am britischen ECMWF installiert ist und Europa wieder in eine Top-10-Position bringt, hier kommen 2.112 1,9-GHz-Power4+-Prozessoren zum Einsatz. Zudem hat es Großbritannien nach vielen Jahren geschafft, mehr Systeme (36 Stück) als Deutschland (34 Stück) in der Top500-Liste zu haben und ist damit nun das europäische Land mit den meisten Top500-Supercomputern.

Die Nummer 7 ist ein weiteres japanisches System unter den Top 10, das von Fujitsu gebaut und am Institute of Physical and Chemical Res. (RIKEN) installiert wurde. Das Besondere an dem System ist, dass es ein heterogener Cluster mit Knoten verschiedener Fähigkeiten ist, was es in der Regel erschwert, eine hohe allgemeine Rechengeschwindigkeit zu erreichen. Dennoch ist es das erste heterogene System, das es an so eine hohe Position in der Top500 schafft.

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Auf Platz 9 findet sich das 2003 in Betrieb gegangene HP-Integrity-rx2600-System des US-amerikanischen Pacific Northwest National Laboratory, das mit 1.936 Itanium-2-CPUs mit je 1,5 GHz aufwartet.

Auf Platz 10 schließlich findet sich der wohl interessanteste Newcomer, das erste chinesische System, das es in die Top 10 geschafft hat. Dabei handelt es sich um den vom chinesischen Hersteller Dawning zusammengebauten Opteron-Cluster mit 2.560 2,2-GHz-CPUs. Die Cluster-Technik ("Myrinet") des "Dawning 4000A" getauften Systems stammt vom in Los Angeles beheimateten Unternehmen Myricom.

Japans Earth Simulator weiterhin schnellster Supercomputer 
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Synapsys 10. Jul 2004

Hmmm...?! Ich dachte eigentlich, es würde hier über Supercomputer diskutiert und nicht...

Wurst 27. Jun 2004

So ne beschissene Rechtschreibung hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen!!!

Markus 21. Jun 2004

Lies den Artikel nochmals. Und diesmal richtig, nicht nur kurz überfliegen. Es geht...

moppi 21. Jun 2004

ich habe mir den bericht an geschaut ... da wurde nicht von befehlen gesprochen sondern...

Markus 21. Jun 2004

Deswegen habe ich ja "im Durchschnitt" geschrieben. Das schon, aber ein moderner...


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