Konica-Minolta: Perioskop-Kamera mit 3 Megapixeln
Das Objektiv ist vollständig in das Kameragehäuse integriert und fährt beim Zoomen nicht heraus. Dadurch bleibt die Kamera mit 24,5 mm Dicke nicht nur sehr flach, sondern ist auch mit einer Bereitschaftszeit von nur einer Sekunde sehr schnell betriebsbereit. Die Auslöseverzögerung liegt bei 0,1 Sekunden.
Dazu kommt ein Miniblitz, der eine Ausleuchtung von 0,2 bis 3,6 m im Weitwinkel- und 0,2 bis 2,7 m im Telebereich verspricht. Ein eingebauter Selbstauslöser verzögert die Aufnahme auf Wunsch um 10 Sekunden.
Mit eingebauten Bildverarbeitungsfunktionen kann man das Aufnahmematerial einrahmen oder Fotocollagen erstellen. Der Selbstporträtspiegel an der Frontseite soll helfen, dass man bei einem Selbstbildnis auch ohne fremde Hilfe im Bild erscheint. Verschiedene Funktionen wie Sepiatonung, S/W, Tontrennung und der Weichzeichner erlauben das Um- und Einfärben der Fotos.
Die DiMAGE X31 sichert auf SD- und MultiMedia-Karten und ist für den Direktdruck PictBridge-kompatibel. Das Dateninterface wird zwar als USB-2.0-kompatibel angegeben, erreicht mit 12 Mbps allerdings nur den unsinnigerweise verwendeten "FullSpeed"-Modus und nicht die volle mögliche Transfergeschwindigkeit des Busses.
Mit Strom wird die Kamera über zwei AA-Zellen versorgt. Das Gerät misst 86 x 67 x 24,5 mm und wiegt leer, d.h. ohne Akkus und Speicherkarte, 115 Gramm. Im Lieferumfang ist eine 16-MByte-SD-Karte enthalten. Sie wird für rund 220,- Euro verkauft.



