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Sony: Videokonferenz-System im LCD

Als Monitor einsetzbares Desktop-Videokonferenz-System soll Platz sparen. Für die Chefetage sowie kleine Konferenzräume bietet Sony nun ein kompaktes Desktop-Videokonferenz-System an, das auch als herkömmlicher 20-Zoll-TFT-Breitbild-Monitor zum Anschluss an den PC dient. Das "PCS-TL50" getaufte System wird ans LAN oder eine ISDN-Leitung gehängt.
/ Christian Klaß
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Über dem LCD-Panel sitzt eine Videokamera, die per Fernbedienung gesteuert werden kann. Anstelle des eingebauten Mikrofons kann auch ein optionales Tisch-Mikro genutzt werden. Den Rufaufbau soll eine grafische Benutzeroberfläche vereinfachen.

Der im System eingebaute Chip unterstützt den Videokonferenz-Standard ITU-T H.264, um eine fernsehähnliche Qualität auch über geringe Bandbreiten zu erzielen, während ein MPEG4 Advanced Audio Coding (AAC) für gute Verständlichkeit und hochqualitativen Klang sorgen soll. Dank QoS (Quality of Service) soll die Datenrate automatisch auf die zur Verfügung stehende Bandbreite angepasst werden. Eine AES-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) soll die Privatsphäre sichern.

Zur Auflösung des sowohl als Videokonferenz-Monitor als auch als PC-Monitor genutzten 20-Zoll-LCDs machte Sony noch keine Angaben. Bis zur Auslieferung der PCS-TL50-Serie dauert es auch noch etwas: Im Herbst 2004 will Sony die Geräte zumindest in den USA für unter 5.000,- US-Dollar verkaufen.


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