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Kazaa verliert Rechtsstreit um Markennamen

Ältere Rechte an "CASA" stehen einer Eintragung von "Kazaa" entgegen. FastTrack, Betreiber der Musiktauschbörse "Kazaa", hat vor dem Europäischen Markenamt ein Widerspruchsverfahren gegen die Eintragung des Namens der Tauschbörse verloren, dies teilte jetzt die von der Nemetschek AG mit dem Widerspruch beauftragte Wirtschaftskanzlei Selting & Baldermann mit. Sollte die Entscheidung vor einem deutschen Gericht im Rahmen einer Unterlassungsklage bestätigt werden, wäre es "Kazaa" nicht mehr möglich, wie bisher unter diesem Namen aufzutreten.
/ Jens Ihlenfeld
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"Das Kennzeichen 'CASA' ist für unsere Mandantin von großer Bedeutung. Hinsichtlich des weiteren Vorgehens prüfen wir derzeit die Möglichkeiten" , so Rechtsanwalt Ingo Selting von der Kanzlei Selting & Baldermann. Der Peer-to-Peer-Online-Tauschbörse sei mit der Entscheidung der Eintrag der europaweiten Markenrechte für einen großen Teil ihres Geschäftsbetriebs verwehrt.

Entscheidend sei hierfür gewesen, dass die Kennzeichen trotz unterschiedlichen Aussehens dennoch identisch klingen. Nach Ansicht des Europäischen Markenamts könne "Kazaa" in Europa auf Grund der älteren Rechte der Nemetschek Crem Solutions, einer Tochter der Nemetschek AG, an der identisch klingenden deutschen Marke "CASA" keinen Markenschutz für sich beanspruchen. Dies betreffe den Bereich der Peer-to-Peer-Dienstleistung und entsprechender Software, so Selting.

Nemetschek bietet unter dem Namen "CASA" eine Software-Lösung für Immobilienverwalter mit großen Beständen an.


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