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LKA ermittelt wegen ausländerfeindlicher Spam-E-Mails

Viele E-Mails wurden über Server der Universität Rostock verschickt. Nachdem am 10. Juni 2004 eine Welle rassistischer Spam-E-Mails viele Postfächer überflutete, ermittelt nun das Landeskriminalamt in Schwerin, berichtet die Schweriner Volkszeitung(öffnet im neuen Fenster) . Die meisten E-Mails sollen von einem Server der Uni Rostock verschickt worden sein.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Verantwortlichen an der Universität Rostock hätten mittlerweile reagiert und den Server vom Netz genommen. Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern ermittelt, sieht bisher aber keine Hinweise, dass Mitarbeiter oder Studenten der Rostocker Uni in diesen Fall verwickelt seien, heißt es in dem Bericht(öffnet im neuen Fenster) .

Die gesichteten Spam-Mails enthalten ausländerfeindliche und rassistische Texte oder Links zu Webseiten mit entsprechenden Texten, in denen ausländische Mitbürger diskreditiert werden. Schon die betreffenden Links tragen zum Teil eindeutige Bezeichnungen, an denen der rassistische Tonfall unübersehbar ist. Getarnt sind diese Spam-Mails als vermeintlich nicht zustellbare E-Mails.

Die Spam-Mails werden mit gefälschten Absenderadressen verschickt, darunter auch Adressen von Golem.de, wenngleich diese keinesfalls aus der Redaktion stammen. Auch die Absenderadressen anderer seriöser Unternehmen werden verwendet, wohl um den Empfänger dazu zu bringen, die rassistischen Botschaften im guten Glauben auf die Seriosität des Absenders zu lesen respektive die dargebotenen Links zu öffnen.


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