HP will Projektor-Auflösung ohne Mehrkosten verdoppeln
In Verbindung mit der Digital-Light-Processing-(DLP-)Technik von Texas Instruments soll es Wobulation erlauben, ein digitales Bild mit dem Doppelten seiner Auflösung zu projizieren, ohne dabei die Lichtmodulation zu verändern oder die Pixelzahl zu erhöhen. Dennoch soll das Bild scharf bleiben.
Normalerweise müsse zur Erhöhung der Auflösung die Pixelzahl im räumlichen Licht-Modulator (Spatial Light Modulator, SLM) erhöht werden. Dies erhöhe die Komplexität und damit den Preis des fertigen Produktes, so HP, denn der SLM sei in der Regel die teuerste Komponente eines digitalen Projektors. Wobulation soll nun eine Erhöhung der Auflösung ohne Veränderungen am SLM ermöglichen.
Die Wobulation-Technik generiert zur Erhöhung der Auflösung mehrere Zwischenbilder, während ein optischer Mechanismus zur Bildverschiebung in schneller Reihenfolge dafür sorgt, dass sich die Pixel dieser Zwischenbilder augenscheinlich überlagern, um so den Eindruck einer höheren Auflösung zu erzeugen.
Die Technik soll sich sowohl in Front- als auch Rückprojektionssystemen einsetzen lassen, erste Geräte will HP im Jahr 2005 auf den Markt bringen.



