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SCO: Schwacher Umsatz und hoher Verlust

Deutsche Börsen sollen Handel mit SCO-Aktien einstellen. Für SCO läuft das Geschäft derzeit schlechter als erwartet, das Unternehmen informierte nun, dass seine Umsätze im zweiten Quartal 2004 am unteren Ende der Erwartungen liegen. Setzte SCO im zweiten Quartal 2003 noch 21,4 Millionen US-Dollar um, waren es in zweiten Quartal 2004 nur noch 10,1 Millionen US-Dollar.
/ Christian Klaß
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Im Ergebnis führt dies bei SCO zu einem Verlust von knapp 15 Millionen US-Dollar für das zweite Quartal 2004. Der operative Verlust liegt bei 9,4 Millionen US-Dollar. Laut SCO sind die Rückgänge der Umsätze vor allem auf den Geschäftsbericht SCOSource zurückzuführen, in dem SCO sein Unix-Lizenzgeschäft zusammenfasst. Hier hatte SCO vor einem Jahr noch 8,25 Millionen US-Dollar umgesetzt. Für das dritte Quartal erwartet SCO nun einen Umsatz von 10 bis 20 Millionen US-Dollar.

Derweil hat SCO die Börsen Berlin-Bremen, Stuttgart und den Frankfurt Freiverkehr darüber informiert, dass diese keine Erlaubnis zum Handel von SCO-Aktien haben. SCO fordert, dass die entsprechenden Aktien unverzüglich aus dem Handel an diesen Börsen genommen werden.


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