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SCO: Sun darf Solaris nicht unter die GPL stellen

Schlappe für SCO im Rechtsstreit mit IBM. Nachdem Suns COO Jonathan Schwartz in der letzten Woche wieder einmal bekräftigte, Sun plane, sein Betriebssystem Solaris unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen , meldet sich nun SCO zu Wort. Laut SCO verbietet es Suns Unix-Lizenz, Solaris, das auf dem Unix System V basiert, an dem SCO die Rechte hält, unter der GPL zu veröffentlichen.
/ Jens Ihlenfeld
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SCOs Marketing-Manager Marc Modersitzki räumte gegenüber Computerworld.com(öffnet im neuen Fenster) aber ein, dass Sun sehr viel weitergehende Lizenzrechte an Unix halte als die meisten anderen Lizenznehmer. Dennoch sei es Sun auf Grund vorhandener Restriktionen nicht möglich, Solaris unter der GPL anzubieten.

Jonathan Schwartz hat wiederholt angekündigt, Sun erwäge, Solaris unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen. Er schloss dabei ausdrücklich die GPL mit ein. Eine konkrete Ankündigung von Sun gibt es allerdings noch nicht.

Im Rechtsstreit mit IBM musste SCO unterdessen eine kleine Niederlage einstecken: Richterin Brooke Wells entschied nach einer Telefonkonferenz gegen einen Antrag zur weiteren Aufschiebung des Verfahrens von SCO. Der Antrag sei zu spät eingereicht worden.


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