TU Berlin sucht bislang größte Mersennesche Primzahl
Primzahlen sind natürliche Zahlen außer 1, die nur durch eins und sich selbst teilbar sind. Die Mersenneschen Primzahlen, benannt nach dem französischen Mönch und Mathematiker Marin Mersenne (1588-1648), müssen sich zudem nach der Gleichung p=2^q-1 darstellen lassen, wobei auch q eine Primzahl sein muss.
Die bislang größte Mersennesche Primzahl mit 7,2 Millionen Stellen wurde erst Mitte Mai 2004 gefunden.
Insgesamt sollen rund 100 Computer des Instituts für Mathematik der TU Berlin für die Berechnung im Einsatz sein. Dabei nutzt man die Software GIMPS(öffnet im neuen Fenster) , so dass sich jeder Interessierte, der über einen Internetanschluss und PC verfügt, an der Suche beteiligen kann. Testrechnungen werden in der Langen Nacht der Wissenschaften mit der an der TU entwickelten Software KASH/KANT(öffnet im neuen Fenster) vor dem Hörsaal MA 004 durchgeführt.
Sollte der Versuch gelingen und eine Mersennesche Primzahl mit mehr als 10 Millionen Stellen gefunden werden, winkt ein von der "Electronic Frontier Foundation" ausgelobtes Preisgeld in Höhe von 100.000 Dollar.