Abo
  • Services:

Test: Quelles PalmOS-Smartphone Xplore G18 mit Macken

PalmOS-Smartphone Xplore G18 im Handy-Format mit integrierter Digitalkamera

Ausgerechnet Quelle überraschte Ende Mai 2004 die Fachwelt mit der Ankündigung, ein PalmOS-Smartphone "für alle" auf dem deutschen Markt anbieten zu wollen. Bislang fristen PalmOS-Smartphones in Deutschland ein Nischendasein, weil sie nicht über die Mobilfunk-Betreiber erhältlich sind. Darum bemüht sich palmOne mit dem Treo 600 vergeblich, während Samsung sein SGH-i500 erneut auf das dritte Quartal 2004 verschieben musste. An diesem Status Quo will Quelle nun rütteln und das unter Universum-Marke laufende PalmOS-Smartphone ab dem 10. Juni 2004 anbieten - für eine Woche sogar zum Aktionspreis. Der Test klärt auf, für wen sich die Anschaffung lohnt und was man von einem der kleinsten PalmOS-Geräte am Markt zu erwarten hat.

Artikel veröffentlicht am ,

Xplore G18
Xplore G18
Das von Quelle angebotene Universum-Gerät trägt die viel sagende Bezeichnung "Smartphone im Handyformat" und entspricht dem Xplore G18 des Hongkonger Herstellers Group Sense PDA, der damit erstmals deutschen Boden mit seinen Smartphones betritt. Im nachfolgenden Test wird das Gerät Xplore G18 genannt, da Quelle auf eine eindeutige Typenbezeichnung verzichtet. Mit dem Xplore G18 rühmt sich der Hersteller Group Sense PDA zurecht, das kleinste Smartphone der Welt auf Basis von PalmOS anzubieten. Denn für ein PalmOS-Gerät fällt sofort die geringe Gerätegröße von 100 x 46 x 21 mm ins Auge: Das Smartphone-Gehäuse gleicht in Maßen und Gewicht (105 Gramm) einem gewöhnlichen Klapp-Handy und ist damit deutlich kleiner als herkömmliche PDAs.

Der Hersteller verzichtete im Xplore G18 auf eine Handy-Klaviatur, so dass viele Kommandos über den Touchscreen als zentrales Bedienelement ausgeführt werden, obwohl das Gerät auch über einen 5-Wege-Navigator verfügt, der jedoch zumeist nur grundlegende Bedienschritte erlaubt. So muss man für viele Vorhaben den ausziehbaren, sehr dünnen Stift zücken.

G18 mit Stift
G18 mit Stift
Insgesamt besitzt der Xplore G18 nur wenige Tasten: Da sind zum einen eine grüne sowie eine rote Telefontaste, worüber die vom Handy gewohnten Funktionen ausgeführt werden. Neben dem 5-Wege-Navigator gibt es einen belegbaren Applikationsknopf für den Aufruf der Kamerafunktion sowie einen so genannten Zurück-Knopf, um etwa zu einem vorher gestarteten Programm zu wechseln, was die Bedienung zum Teil erleichtert. Zusätzlich gibt es am linken Gehäuserand Tasten zum Einstellen der Hörerlautstärke. Man kann das Gerät nur über den Power-Knopf einschalten, da alle übrigen Tasten blockiert sind, um ein versehentliches Einschalten zu verhindern.

Die Hardware-Eckdaten entsprechen zwar nicht mehr der Höhe der Zeit aktueller PDAs, genügen jedoch den meisten Ansprüchen. So setzt der Hersteller im Xplore G18 auf einen mit 33 MHz getakteten Dragonball-Prozessor, dem 16 MByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen, der sich nur über einen ansteckbaren SD-Card-Adapter erweitern lässt. Somit wird der Einsatz von Speicherkarten wohl eine Ausnahme bleiben, weil damit die Gerätegröße anwächst und das Smartphone unhandlicher wird. Das 4-MByte-Flash-ROM besitzt einen reservierten Speicherbereich von 1 MByte, der zu Backup-Zwecken genutzt werden kann. Der Einsatz der Dragonball-CPU macht den Einsatz des Xplore G18 als MP3-Player auf Grund nicht ausreichender Rechenleistung unmöglich. Demzufolge kommt auch "nur" PalmOS 4.1.2 zum Einsatz, das bis auf die fehlende ARM-Unterstützung dem aktuellen PalmOS 5 gleicht.

Test: Quelles PalmOS-Smartphone Xplore G18 mit Macken 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. 8
  9.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 86,80€)
  2. 49,90€ + 5,99€ Versand oder versankostenfrei bei Zahlung mit paydirekt (Bestpreis!)
  3. (Prime Video)
  4. 185€ (Bestpreis!)

Tommy_neu 06. Jul 2006

Die Sprache stellst Du beim ersten Einschalten ein. Da musst Du nichts extra runterladen.

Ines 13. Jun 2006

HAllo Hilfe kann mir jemand helfwen wo ich das Betriebssystem auf Deutsch her bekomme...

Marte 08. Feb 2006

Mit ein bischen Basteln geht eins von Samsung E100 kostet bei _pay unter 10 Euro incl...

marte 08. Feb 2006

der klappt bei mir auch problemlos mit W2k und dem Xplore G18

Wasserbock 04. Jul 2005

Die Firma PEARL bietet für 29,90 € unter der Best.Nr. HZ-7500-67 eine an.


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /