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Microsoft klagt gegen die EU

EUGH soll Entscheidung der Kommission aufheben

Microsoft hat jetzt vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg Klage gegen die Entscheidung der EU-Kommission eingereicht. Die Kommission hat Microsoft eine Strafe von 497,2 Millionen Euro auferlegt und verlangt, dass Microsoft Windows auch ohne Media-Player anbietet sowie die Schnittstellen offen legt.

Bereits kurz nach der Entscheidung hatte Microsoft diese kritisiert und vor ihren Auswirkungen auch auf andere Unternehmen gewarnt. Microsoft befürchtet, die Kommission wolle mit ihrer Entscheidung neue Regeln definieren, die das Recht am geistigen Eigentum untergraben und großen Unternehmen die Fähigkeit zu Innovationen rauben könnten.

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Microsoft sieht sich vor allem in zwei Punkten als Opfer einer neuen Politik der EU. Die EU verlange, dass dominante Unternehmen ihr geistiges Eigentum an Dritte lizenzieren, so dass diese es in eigene Produkte integrieren können. Dabei sei aber unklar, wann ein Unternehmen eine dominante Marktposition habe. Die Kommission verlange, dass solche Firmen die Früchte ihrer Forschung und Entwicklung mit ihren Konkurrenten teilen, so Microsoft.

Zudem stelle sich die Frage, wann es für ein dominierendes Unternehmen gesetzeswidrig ist, neue Komponenten und Funktionen in eigene Produkte zu integrieren. Die Entscheidung der EU lege nahe, dass dies dann der Fall ist, wenn dadurch ein anderes Unternehmen einen Verlust seiner Marktanteile zu befürchten habe, so Microsoft damals.

Nach Ansicht der EU-Kommission hingegen hat Microsoft seine Marktmacht missbraucht, indem es bewusst die Dialogfähigkeit zwischen dem Windows-Betriebssystem für PCs und nicht von Microsoft stammenden Arbeitsgruppenservern einschränkte. Microsoft missbrauche seine Marktmacht beim PC-Betriebssystem darüber hinaus, indem es seinen keineswegs konkurrenzlosen Windows Media Player (WMP) an das allgegenwärtige Windows-Betriebssystem koppele, so die Kommission.

Das fortwährende missbräuchliche Verhalten Microsofts bremse die Innovationsbereitschaft und gehe zu Lasten des Wettbewerbs und der Verbraucher, die dadurch letztlich weniger Auswahl haben und höhere Preise zahlen müssen, begründet die Kommission ihre Entscheidung.


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Michael - alt 14. Jun 2004

Ja, stimmt; auch bei WIN95. Aber nicht bei NT 3.51 Naja, so ists nun auch nicht.... Wenn...

Wuschl 14. Jun 2004

na aber langsam wird mein Hals dick - nur zu Deiner Info ich hab nen Router mit einer...

ag118 14. Jun 2004

Firewall: Wo gibts den Haken für die De-installation des IE's? Wieso muß ich mein OS um...

Wuschl 14. Jun 2004

kurzer Nachtrag bezüglich der Firewall "Nun aber macht sich MS auf, um das Problem der...

Wuschl 14. Jun 2004

Morgen miteinander, für alle die nicht mit den hauseigenen MS Browser und Media-Player...



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