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T-Systems mit zentralem Online-Briefkasten für Dokumente

Elektronischer Versand soll Firmen Kosten sparen. Die Telekom-Tochter T-Systems will in Zukunft einen zentralen Internet-Briefkasten für den elektronischen Dokumentenversand an Privatkunden bieten. Über die "Online Document Platform" sollen Unternehmen ihren Kunden Unterlagen in einem virtuellen Postfach zustellen und dank des papierlosen Massendokument-Versands Geld sparen können.
/ Christian Klaß
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Im Vergleich zur Verteilung gegenüber dem Briefweg verspricht T-Systems beim Versand etwa von Rechnungen oder Kontoauszügen deutliche Kosteneinsparungen durch Verzicht auf Papier, Porto und Druck. Der zentrale Internet-Briefkasten soll auch Privatkunden bzw. den Empfängern Vorteile bringen, da sie die Dokumente verschiedener Versender so von einer einzigen zentralen Webadresse mittels Benutzerkennung und Passwort abrufen könnten und nicht die Websites einzelner Unternehmen ansteuern müssten. Informiert werden die Empfänger per E-Mail-Benachrichtigung.

Unternehmen, die ihre Dokumente in das jeweilige Postfach bei T-Systems einstellen möchten, sollen ihre vorhandenen Online-Archive über Schnittstellen nahtlos in die Plattform integrieren können. Die Dokumente verbleiben dabei auf den kundeneigenen Servern. Auch wenn sich Dokumente von mehreren Unternehmen im Briefkasten eines Privatkunden befinden, kann keines in die Daten eines anderen Einblick nehmen.

Der Absender bezahlt transaktionsabhängig je nach der Anzahl der versandten Dokumente nach dem ASP-Modell (ASP = Application Service Providing). Für Firmen ohne Online-Dokumenten-Abwicklung bietet T-Systems entsprechende Dienste im eigenen Rechenzentrum. Eine Anmeldemöglichkeit für Privatkunden bzw. Empfänger scheint es noch nicht zu geben.


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