JDIC: Bessere Desktop-Integration für Java-Applikationen
Auch sollen sich Java-Applikationen mit JDIC als Standard-Viewer für bestimmte Dateitypen in der jeweiligen Desktop-Umgebung registrieren können. Zudem erlaubt es JDIC, JNLP-Applikationen als RPM-, SVR4- oder MSI-Installer-Paket auszuliefern.
JDIC besteht dabei aus einem Set von plattformunabhängigen APIs, die die Verbindung zwischen Applikation und Desktop abstrahieren. JDIC-basierte Applikationen sollen so auf jeder Plattform lauffähig sein, für die JDIC portiert wird.
Unterstützt werden dabei vor allem Komponenten, die gewöhnlich in allen Desktop-Umgebungen zu finden sind, wie beispielsweise eine HTML-Rendering-Engine. Weniger kritische Komponenten wie ein "Icon-Tray" stehen hingegen nur auf einigen Plattformen zur Verfügung.
In der aktuellen JDIC-Version werden einige zentrale Komponenten von Windows, Linux und Solaris unterstützt. Dazu gehört die Möglichkeit, HTML-Inhalte einzubetten, im Desktop registrierte Datei-Betrachter zu starten, E-Mails über den Standard-Mail-Client zu versenden und URLs in neuen Browser-Instanzen zu öffnen.
JDIC steht unter der LGPL und gilt derzeit noch als experimentelles Projekt, d.h. Sun warnt, dass sich die API-Aufrufe noch ändern können. Einige Demos stehen – wie auch die JDIC-Software – unter jdic.dev.java.net(öffnet im neuen Fenster) zum Download zur Verfügung.
- Anzeige Hier geht es zum Handbuch für Softwareentwickler bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.