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Mini-ITX-Board mit 1,3 GHz C3 und MPEG-4-Beschleunigung

VIA EPIA SP soll sich auch für den Einbau in Streaming-Clients eignen. Auf der Computex 2004 hat VIA Technologies ein erstes Mini-ITX-Mainboard gezeigt, auf dem nicht nur ein 1,3-GHz-C3-Prozessor des Unternehmens arbeitete, sondern auch der bisher nur in einem Nano-ITX-Board zu findende CN400-Chipsatz. Letzterer greift dem C3 nicht nur bei der MPEG-2- bzw. DVD-, sondern auch bei der MPEG-4-Video-Wiedergabe unter die Arme.
/ Christian Klaß
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Das VIA EPIA SP getaufte, 17 x 17 cm große Mainboard mit von Hause aus vorinstalliertem Prozessor, dem CN400-Chipsatz, der VT8237-Southbridge und S3-Unichrome-Pro-Onboard-Grafik richtet sich speziell an den Unterhaltungselektronik-Bereich. Es soll auf PC-Technik basierende stromsparende Geräte ermöglichen, die bis zu zwei MPEG-2- oder je einen MPEG-2- und MPEG-4-Stream gleichzeitig darstellen können - wobei der Grafikchip für De-Blocking und De-Interlacing sorgt.

VIAs EPIA SP kann mittels eines DDR266-400-SDRAM-Moduls bis zu 1 GByte Speicher verwalten und mittels eines PCI-Steckplatzes um weitere Komponenten erweitert werden. An Schnittstellen werden USB 2.0, Firewire 400 (IEEE 1394), Serial-ATA inkl. RAID-Unterstützung (RAID 0, 1, 0+1), IDE/Parallel ATA, 10/100-Mbps-Ethernet (VT6103 10/100), VGA- und TV-Ausgang (PAL/NTSC) geboten. Für Raumklang sorgt VIAs AC'97-Soundchip Vinyl Six-Trac (VT1617A), allerdings scheint VIA nur analogen 5.1-Kanal-Klang zu bieten.

Lieferdatum und Preis des EPIA SP nannte VIA Technologies noch nicht. Anstatt des 1,3-GHz-C3-Prozessors können auch niedriger getaktete Versionen des C3 oder des für lüfterlosen Betrieb optimierten Eden-Prozessors mit C5P-Nehemiah-Kern verwendet werden.


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