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GoboLinux will Gentoo Konkurrenz machen

Compile soll die Verwaltung von Installationsscripten einfach gestalten

Die jetzt erschienene Version 011 von GoboLinux 011 wartet mit einem neuen, quelltextbasierten Kompilierungssystem namens Compile auf. Zudem nutzt die neue Version standardmäßig den Linux-Kernel 2.6 sowie den neuen XServer der X.org-Foundation.

Artikel veröffentlicht am ,

Kern von GoboLinux 011 ist aber das neue System "Compile". Ähnlich wie das bei Gentoo genutzte Portage lädt Compile Quelltext-Pakete herunter, um diese dann auf dem Zielsystem zu kompilieren und anschließend zu installieren. Das Ganze kann mit einem einzelnen Befehl erledigt werden, um alles andere kümmert sich Compile, das dabei auf so genannte "Rezepte", Scripte, die die zur Übersetzung notwendigen Informationen enthalten, zurückgreift.

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Compile lädt die Software dabei von den Servern der jeweiligen Projekte herunter, die eigenen Server von GoboLinux halten lediglich die "Rezepte" bereit. Darüber hinaus werden so genannte GoboLinux-Style-Abhängigkeiten unterstützt, so dass auch Software, die der User per Hand übersetzt, in die Paketverwaltung einbezogen werden kann. Zudem sollen auch "Rootless-Installationen" von Software möglich sein, d.h. Applikationen können im eigenen Heimatverzeichnis installiert werden, spezielle Rechte werden zur Installation dann nicht benötigt.

GoboLinux
GoboLinux

Die Compile-Rezepte wurden dabei möglichst minimalistisch gehalten, so dass auch bei einer großen Zahl von Rezepten eine Pflege des Systems machbar bleibt. Derzeit sind rund 500 Rezepte verfügbar.

GoboLinux unterscheidet sich aber noch in einem weiteren Punkt grundlegend von anderen Linux-Distributionen - GoboLinux nutzt eine gänzlich andere Verzeichnisstruktur. Programme finden sich dabei beispielsweise in Verzeichnissen wie /Programs/Xorg/6.7.0/ oder /Programs/KDE/3.2.2. Das Unix-typische Verzeichnissystem wird aber über symbolische Links unterstützt. Allerdings kommt GoboLinux auf diese Weise ohne komplexes Paketmanagement aus, da jedes Programm in einem eigenen Verzeichnis zu finden ist.

GoboLinux wird von einer Live CD installiert, die auch allein lauffähig ist und ein vollständiges Desktop-System samt KDE und OpenOffice.org enthält. Dank der eigenwilligen Verzeichnisstruktur können Applikationen direkt von der CD genutzt oder in ein Verzeichnis auf der Festplatte kopiert werden.

GoboLinux 011 kann von diversen Mirrors heruntergeladen werden.



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Ventura 11. Sep 2004

Also, ich würde das nicht als "Windows Emitation" bezeichnen. Als Linux halt noch eher...

nobody 30. Aug 2004

Bei Gentoo kannst du ebenfalls sagen wohin er was kompilieren soll was ist da so neu?????

nobody 30. Aug 2004

Linuxpeter 22. Jun 2004

Wie kann man denn OOS klauen??? Mfg, Linuxpeter

Matthias 08. Jun 2004

Das liegt wohl daran dass der Gentoo Entwickler ehemals FreeBSD Entwickler war...


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