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Spekulationen um mögliche Übernahme von Electronic Arts

Kaufpreis von 20 Milliarden US-Dollar? In den letzten Jahren fingen immer mehr Spiele-Publisher an zu zittern, wenn der Name Electronic Arts fiel - mit starken Lizenzen und einem sehr profitablen Produkt-Portfolio hat es das Unternehmen geschafft, zum größten und wichtigsten Third-Party-Publisher im Markt für Computer- und Videospiele aufzusteigen, so dass viele kleinere Firmen fürchteten, entweder vom Markt verdrängt oder wahlweise auch übernommen zu werden. Seit Tagen werden nun allerdings die Gerüchte immer lauter, dass EA selbst zu einem potenziellen Übernahmekandidaten werden könnte.
/ Thorsten Wiesner
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Losgetreten wurden die Spekulationen durch US-Analysten-Meldungen, laut denen die Übernahme von EA durch ein großes Medien-Konglomerat durchaus Sinn ergeben würde. Allen voran wurde Viacom als potenzieller Käufer genannt - ein finanzkräftiger und in vielen Medienbereichen aktiver Konzern, der im schnell expandierenden Videospielsegment bisher allerdings nicht aktiv ist und sich mit dem Kauf von EA schlagartig einen großen Teil des Marktes einverleiben könnte.

Electronic Arts wollte zu diesen Spekulationen bisher keine Stellung beziehen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters vermeldet, hat sich nun aber Viacom-Chef Sumner Redstone zu den Gerüchten geäußert - und auf einer Konferenz in New York eine Übernahme ausgeschlossen. Unter anderen dürfte dafür auch der Kaufpreis einen Ausschlag gegeben haben: Laut Schätzungen müssten für Electronic Arts bis zu 20 Milliarden US-Dollar hingeblättert werden - eine Summe, die auch Viacom nicht problemlos aufbringen kann. Vom Tisch sind die Gerüchte damit allerdings nicht - nach US-Meldungen gäbe es durchaus noch andere Medien-Konglomerate, die an einer Übernahme Interesse zeigen könnten.


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