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Nvidia zeigt NV45 auf der Computex 2004

NV40/45 doch nicht die letzten reinen AGP-Grafikchips von Nvidia? Laut der Hardware-Newssite AnandTech zeigen verschiedene Nvidia-Partner auf der derzeitig in Taiwan stattfindenden Fachmesse Computex 2004 bereits NV45-Grafikkarten. Hinter dem Codenamen NV45 steckt ein AGP-Grafikchip der GeForce-6800-Serie (NV40), der mit integriertem Adapter-Chip HSI auch auf PCI-Express-Grafikkarten eingesetzt werden kann.
/ Christian Klaß
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AnandTech zufolge(öffnet im neuen Fenster) berichten die Nvidia-Partner, dass der Zeitpunkt der Einführung von NV45-Grafikkarten noch nicht ganz klar ist. Nvidia wollte abwarten, wie sich die PCI-Express-Nachfrage entwickle – sei diese stark genug, komme der NV45 gegen Ende des Jahres, könnte aber auch in die Zukunft verschoben werden. Die Taktraten des NV45 sollen derzeit noch etwas unter denen des NV40 liegen, das könnte sich aber noch ändern.

Dass der NV40 doch nicht Nvidias letzter AGP-Spross sein könnte, darauf weisen laut AnandTech Gerüchte über den von Nvidia noch nicht angekündigten NV48 hin. Dabei soll es sich um eine optimierte Version des NV40 handeln, so dass auch der GeForce-6800-Ultra-Nachfolger seinen Weg in AGP-Systeme finden dürfte, Weiteres ist bisher aber nicht bekannt.

ATI hat am 1. Juni 2004 die PCI-Express-Version seiner neuen Grafikchip-Serie Radeon X800 (AGP oder PCI-Express) vorgestellt, für den Mittelklasse- bzw. Unterklasse-Bereich kamen X600 (AGP oder PCI-Express) und X300 (bisher nur PCI Express) hinzu. ATI verzichtet im Gegensatz zu Nvidia auf einen AGP-nach-PCI-Express-Wandler und bietet seine Chips entweder mit direkter AGP- oder PCI-Express-Unterstützung, was im Falle von PCI-Express im Vergleich zu Nvidias Ansatz die volle Bandbreite nutzbar macht.


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