Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Interplay dicht - Fallout 3 endgültig gestorben?

Rätselraten um Firmenschicksal. Der Spiele-Publisher Interplay steckt seit Monaten in argen finanziellen Schwierigkeiten – die Umsätze waren zuletzt dramatisch eingebrochen, zudem stehen Verbindlichkeiten in Höhe von mehreren hunderttausend Dollar aus. Insofern verwundert es auch kaum, dass sich die Anzeichen für eine Schließung der Firma jetzt immer mehr verdichten.
/ Thorsten Wiesner
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Zahlreiche US-Websites berichten, dass sie von ehemaligen Interplay-Mitarbeitern über die Schließung der Firma unterrichtet wurden. Demnach erhielten alle Beschäftigten am 1. Juni 2004 ihre Kündigung; die Büroräume sollen seitdem nicht mehr benutzt werden.

Ein offizielles Statement seitens Interplay liegt bisher nicht vor, allerdings ist die Website des Unternehmens bereits seit längerem nicht mehr erreichbar. E-Mails an Interplay kommen nicht durch, und auch Anrufe werden nicht beantwortet – das Ende des Unternehmens scheint also mehr als wahrscheinlich zu sein.

Zwar hatte Interplay seit längerem mit schweren finanziellen Problemen zu kämpfen und war zuletzt auch immer wieder mit der US-Börsenaufsicht aneinander geraten. CEO Herve Caen versuchte aber noch im April 2004, so viel Optimismus wie möglich zu verbreiten – damals kündigte er unter anderem an, dass Interplay nun doch noch eine Veröffentlichung von Fallout 3 plane .


Relevante Themen