Abo
  • IT-Karriere:

ATI stellt PCI-Express-Grafikchips vor - inkl. Radeon X300

Radeon X300 für unteren, X600 für mittleren Preisbereich

Nachdem ATI bereits die AGP-8X-basierten Desktop-PC-Grafikchip-Serien X800 vorstellte und erste X800-Pro-basierte Grafikkarten seit Ende Mai 2004 verfügbar sind, kündigte der kanadische Chiphersteller nun auch noch deren PCI-Express-Varianten sowie die Grafikchip-Serien X600 und X300 an.

Artikel veröffentlicht am ,

Radeon-X300-SE-Karte
Radeon-X300-SE-Karte
Beim Newcomer X300 mit Codenamen RV370 nutzt ATI erstmals TSMCs 110-Nanometer-Technik und erneut die Einführung von Grafikchips für untere Preis-/Leistungsbereiche dazu, sich auf die Schrumpfung höher getakteter künftiger Mittel- und Oberklasse-Grafikchips vorzubereiten. So war ATI bereits beim Radeon 9600 und dem damit vollzogenen Wechsel von 150 auf 130 Nanometer verfahren. Die X300-Chips scheinen derzeit nur für PCI Express geplant zu sein.

Stellenmarkt
  1. Berufsförderungswerk München gemeinnützige Gesellschaft mbH, München, Kirchseeon
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Vom X300 gibt es zwei Varianten, den normalen X300 mit 350 MHz Chip- und 200/400 MHz Speichertakt, 128-Bit-Speicherschnittstelle und 64, 128 oder 256 MByte Grafikspeicher, sowie den X300 SE mit gleichen Taktraten, aber nur 64-Bit-Speicherschnittstelle und 64 oder 128 MByte Speicher.

PCI-Express-Grafikkarten mit X300-Chips beider Typen sollen auch passiv gekühlt werden können. X300-SE-Karten stellen sich je nach Design auch mit halber Bauhöhe zufrieden. Nicht alle X300-SE-Karten müssen übrigens mit DVI-, VGA- und TV-Ausgang sowie Video-In kommen, auch die Kombinationen VGA und TV-Out oder DVI und TV-Out sind möglich.

Radeon-X300-Karte
Radeon-X300-Karte
Die geschrumpften Chipstrukturen, die niedrigeren Taktraten und damit die niedrigere Leistung scheinen - abgesehen vom 128-Bit-Speicherbus des X300 SE - die einzigen Unterschiede zwischen X300- und X600-Chips (RV380) zu sein. Sowohl die X300- als auch X600-Serien verfügen über vier Pixel- und zwei Vertex-Shader-Einheiten. Die PCI-Express-Varianten des X600 - der X600 Pro (400/300 MHz) und X600 XT (500/370 MHz) - entsprechen den AGP-Versionen. Die X600-Serie ist wie die X800-Serie in 130 nm gefertigt.

Auch den für AGP schon vorgestellten X800 Pro (zwölf Pixel-Pipelines, 475/450 MHz) sowie dessen leistungsfähigere Variante Radeon X800 XT (16-Pixel-Pipelines, 520/560 MHz) bringt ATI als reine PCI-Express-Version. Bis jetzt sind allerdings selbst die X800-Pro-AGP-Grafikkarten nur in verschwindend geringen Stückzahlen erhältlich, während ihre Konkurrenz der GeForce-6800-Klasse in Deutschland entgegen Nvidias früheren Versprechen noch gar nicht zu haben zu sein scheint.

Noch gibt es PCI-Express-Systeme nicht regulär im Handel zu kaufen. Intel beispielsweise führt seine entsprechenden Grantsdale- und Alderwood-Chipsätze erst im Laufe des Juni 2004 offiziell ein. ATI und Partner wollen PC-Herstellern PCI-Express-Grafikkarten auf Basis von Radeon X300, X600 und X800 rechtzeitig zum für Ende Juni 2004 geplanten PCI-Express-Start bieten können. Zu den Herstellern entsprechender Grafikkarten werden ATI zufolge ABIT, Asus, Celestica, Club 3D, Connect 3D, Diamond, Elsa, FIC, Gigabyte, Hightech Information Systems (HIS), Info-Tek, MSI, Sapphire, Tul, VisionTek, Xpertvision und Yuan zählen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Paperwhite 6 Zoll für 89,99€, Der neue Kindle mit integriertem Frontlicht für 59,99€)
  2. 69,90€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Forza Horizon 4 + LEGO Speed Champions Bundle (Xbox One / Windows 10) für 37,99€, PSN...
  4. (u. a. Fire HD 8 für 69,99€, Fire 7 für 44,99€, Fire HD 10 für 104,99€)

Folgen Sie uns
       


iPhone 11 Pro Max - Test

Das neue iPhone 11 Pro Max ist das erste iPhone mit einer Dreifachkamera. Dass sich diese lohnt, zeigt unser Test.

iPhone 11 Pro Max - Test Video aufrufen
Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Rabbids Coding angespielt: Hasenprogrammierung für Einsteiger
Rabbids Coding angespielt
Hasenprogrammierung für Einsteiger

Erst ein paar einfache Anweisungen, dann folgen Optimierungen: Mit dem kostenlos erhältlichen PC-Lernspiel Rabbids Coding von Ubisoft können Jugendliche und Erwachsene ein bisschen über Programmierung lernen und viel Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Transport Fever 2 angespielt Wachstum ist doch nicht alles
  2. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  3. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle

    •  /