ATI stellt PCI-Express-Grafikchips vor - inkl. Radeon X300
Vom X300 gibt es zwei Varianten, den normalen X300 mit 350 MHz Chip- und 200/400 MHz Speichertakt, 128-Bit-Speicherschnittstelle und 64, 128 oder 256 MByte Grafikspeicher, sowie den X300 SE mit gleichen Taktraten, aber nur 64-Bit-Speicherschnittstelle und 64 oder 128 MByte Speicher.
PCI-Express-Grafikkarten mit X300-Chips beider Typen sollen auch passiv gekühlt werden können. X300-SE-Karten stellen sich je nach Design auch mit halber Bauhöhe zufrieden. Nicht alle X300-SE-Karten müssen übrigens mit DVI-, VGA- und TV-Ausgang sowie Video-In kommen, auch die Kombinationen VGA und TV-Out oder DVI und TV-Out sind möglich.
Auch den für AGP schon vorgestellten X800 Pro (zwölf Pixel-Pipelines, 475/450 MHz) sowie dessen leistungsfähigere Variante Radeon X800 XT (16-Pixel-Pipelines, 520/560 MHz) bringt ATI als reine PCI-Express-Version. Bis jetzt sind allerdings selbst die X800-Pro-AGP-Grafikkarten nur in verschwindend geringen Stückzahlen erhältlich, während ihre Konkurrenz der GeForce-6800-Klasse in Deutschland entgegen Nvidias früheren Versprechen noch gar nicht zu haben zu sein scheint.
Noch gibt es PCI-Express-Systeme nicht regulär im Handel zu kaufen. Intel beispielsweise führt seine entsprechenden Grantsdale- und Alderwood-Chipsätze erst im Laufe des Juni 2004 offiziell ein. ATI und Partner wollen PC-Herstellern PCI-Express-Grafikkarten auf Basis von Radeon X300, X600 und X800 rechtzeitig zum für Ende Juni 2004 geplanten PCI-Express-Start bieten können. Zu den Herstellern entsprechender Grafikkarten werden ATI zufolge ABIT, Asus, Celestica, Club 3D, Connect 3D, Diamond, Elsa, FIC, Gigabyte, Hightech Information Systems (HIS), Info-Tek, MSI, Sapphire, Tul, VisionTek, Xpertvision und Yuan zählen.



