Stadt Wolfsburg will Linux-Desktops
"Grund für einen Umstieg von Microsoft auf Open Source ist die Loslösung von einem Anbieter sowie die dadurch zu erwartenden mittelfristigen Einsparungen", erläutert Dr. Dirk Brandes, Leiter IT-Dienste der Stadt Wolfsburg, das Vorhaben.
In den nächsten drei Monaten sollen 21 Mitarbeiter der zentralen IT gleichzeitig mit dem neuen System arbeiten. Nach erfolgreichem Testlauf soll der Linux-Dienstleister Linet Services einen Projektplan für die sukzessive Umstellung erstellen.
"Wir wollen nicht wie andere im zentralen Serverbereich mit Linux beginnen, sondern im schwierigeren Desktopbereich – und das ohne funktionelle Einschränkungen. Komplikationen, wie beispielsweise die Einbindung der zurzeit überwiegenden Anzahl von Microsoft-gestützten Fachanwendungen, stehen wir zuversichtlich gegenüber. Durch die Testphase und die Unterstützung der Linuxprofis von Linet Services werden wir diese Einstiegsprobleme in den Griff bekommen", erwartet Dr. Brandes.
Linet Services wird auch während der Testphase das Pilotprojekt betreuen. Verwendet wird SuSE 9.1; Benutzerauthentifizierung und Datenfreigabe sollen aber über die vorhandene NT-Domain laufen. Auf den PCs werden unter anderem OpenOffice.org, der Citrix-Client für Linux und der SAP-Client für Linux eingesetzt.
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.