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Free Software Foundation Europe warnt Horst Köhler

Europäische Meinungsführer sollen gegen Softwarepatente eintreten. Die Free Software Foundation Europe FSFE will ab sofort an jedem ersten Montag eines Monats einem "einflussreichen" Europäer per E-Mail erklären, was Softwarepatente für ihn und sein Land, seine Firma oder Organisation bedeuten würden. Der erste Adressat soll der künftige Deutsche Bundespräsident Horst Köhler sein.
/ Jens Ihlenfeld
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Diese E-Mail wird jeweils auf Englisch, Italienisch und Deutsch veröffentlicht. Auch die nationalen Europa-Abgeordneten in Großbritannien, Irland, Italien, Österreich und Deutschland erhalten eine Kopie.

"Softwarepatente werden erhebliche Nachteile für die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Demokratie in Europa nach sich ziehen. Diese Tatsache konnten wir aber bislang nicht verständlich machen. Deshalb werde nun den Meinungsführern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erklärt, was die Patentierung von Ideen für ihr Geschäft bedeuten wird" , erklärt Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe (FSFE).

Greve hofft, dass, wenn die Meinungsführer das Problem erst einmal verstanden haben, diese auch "der Politik Dampf machen" . Den Beginn der Kampagne mit Horst Köhler erklärt die FSFE mit dessen Rede nach der Wahl zum Bundespräsidenten: "Professor Köhler wünscht sich ein 'Deutschland der Ideen' – vom Monopolisieren dieser Ideen hat er – zu Recht – nichts gesagt" , führt Greve weiter aus.


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