Spieletest: Battle Mages - Zauberei-Strategie in Echtzeit
Schönes Spielkonzept, aber schlechte Grafik. Das Fantasy-Spiel Battle Mages ist eine Mischung aus Rollenspiel und Echtzeitstrategiespiel, die in einer Welt voller Zombies, Elfen, Orks und Goblins angesiedelt ist. In diesem Szenario muss man sich nun nicht etwa als blutrünstiger Kämpfer, sondern als angehender Zauberer in Ausbildung herumschlagen.
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Wie auf einem fliegenden Teppich gleitet man über das Spielfeld und spricht Zaubersprüche aus, befehligt Soldaten oder klärt die Gegend auf. Die Ressource, auf die es hauptsächlich ankommt, ist das oft zitierte Mana, das reichlich fließt, wenn man sich in der Nähe der eigenen Truppen befindet, jedoch rasch zur Neige geht, wenn man auf eigene Faust loszieht. Dann bewegt sich die Spielfigur nur noch sehr langsam über das Spielfeld.
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Die Spielfigur kann zu Beginn auf die Hauptspezialisierungsrichtungen Feuer, Erde, Energie und Commander ausgerichtet werden. Während die Naturspezialisierung besonders viele Heilungskräfte mit sich bringt, kann der Kommandant besonders effektiv seine Truppen befehligen, während seine magischen Kräfte eher gering sind.
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Neben Erfahrungspunkten, die den Soldaten am Boden zukommen, wenn sie sich im Kampf bewähren, erwirbt auch der Zauber-Azubi Bonuspunkte, die zur Umsetzung neuer, mächtiger Zaubersprüche genutzt werden können, um neue Soldaten anzuwerben. Eingesammelte Rohstoffe kann man in den auf den Karten verteilten Städten zu Geld machen und damit neue Einheiten kaufen.
Das Einheitenlimit ist recht niedrig – größere Truppen können nicht aufgestellt werden, was auch nicht Ziel des Spiels ist. Die mit Erfahrungspunkten und -Leveln aufzupäppelnden Einheiten müssen deshalb stets im Auge behalten werden, denn mit neu hinzugekauften Grünschnäbeln als Ersatz kann man das Spiel nicht gewinnen.
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Sobald die Bodentruppen den Gegner ausmachen, greifen sie ihn an – davon sind sie nur abzuhalten, wenn man sie in gebührendem Abstand bewegt. Starke Rivalen können so den eigenen Trupp leider ganz gehörig aufmischen, vor allem weil man die Stärke der Widersacher nur mit gedrückter ALT-Taste feststellen kann. Der Zauberer selbst kann auch gehörig mitwirken, entweder passiv, indem er die eigenen Soldaten unterstützt, oder er den Gegner direkt ins Visier nimmt.
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Insgesamt besteht das Spiel aus drei Kampagnen mit insgesamt 16 Missionen. Darüber hinaus gibt es vier Multiplayer Maps, auf denen man sich mit menschlichen Mitarbeitern messen kann.
Optisch ist Battle Mages kein echter Hingucker, sondern lediglich gewöhnliche Durchschnittskost. Der Überblick wird ausreichend gut vermittelt. Die Animation der Spielfiguren und die Landschaftsdetails sind allerdings nicht mehr zeitgemäß und lieblos gestaltet worden. Auch vom Ton darf man nicht allzu viel erwarten – außer zwei schnell nervigen Soundtracks gibt es nur einige Kampfgeräusche zu vernehmen.
Für das Spiel sollte man mit einem 1,8-GHz-Prozessor, 512 MByte RAM und einer durchschnittlichen Grafikkarte auskommen. Battle Mages besitzt eine USK-Freigabe ab zwölf Jahren und kostet zwischen 40,- und 45,- Euro.
Fazit: Battle Mages verschenkt viel Atmosphäre durch die schwache Optik und den schlecht komponierten Sound. Dabei hätte man aus den Features, die das Spiel grundsätzlich bietet, deutlich mehr machen können, als das Endprodukt vermuten lässt.