Spieler-Revolte gegen Everquest: Sony gibt nach

Neues Add-On wird auf Grund massiver Proteste verschoben

Everquest war für einige Zeit eine der wenigen ganz großen Erfolgs-Storys im Bereich Online-Rollenspiele - hunderttausende Abonnenten machten den Titel vorübergehend mit zum Interessantesten, was man in diesem Bereich spielen konnte. Die Glanzzeiten scheinen mittlerweile aber vorbei zu sein, und die treue Fangemeinde will sich die permanente Geldmacherei der Entwickler nicht mehr bieten lassen - was jetzt immerhin dazu führte, dass Sony den Protesten nachgab und das eigentlich fertige neue Add-On Omens of War verschoben hat.

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Die Fangemeinde ist vor allem erbost über die beständig nicht eingehaltenen Versprechungen seitens der Entwickler - zahlreiche angekündigte neue Features wurden immer noch nicht in Everquest integriert, neue Inhalte lassen auf sich warten. Zudem haben viele das Gefühl, dass die beständigen kostenpflichtigen Add-Ons eigentlich nur Patches sind, die grobe Fehler zwar beheben, aber auf keinen Fall den geforderten Preis wert sind. Diese Unzufriedenheit hat zusammen mit dem beständig härter werdenden Wettbewerb auf dem Markt der Online-Rollenspiele für beständig sinkende Abonnentenzahlen gesorgt; weitere Horror-Meldungen wie etwa die Einstellung des Supports der Mac-Version von Everquest gossen zusätzliches Öl ins Feuer.

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Zahlreiche Everquest-Spieler riefen daher zum Kauf-Boykott auf und rieten anderen Spielern, die nächste Erweiterung "Omens of War" nicht mehr zu erwerben, da es den Entwicklern offensichtlich nur noch ums Geldmachen gehe und auf die Interessen der Spieler keine Rücksicht genommen werde. Diese harsche Kritik scheint jetzt Wirkung zu zeigen: In einer offiziellen Stellungnahme von Sony Online Entertainment heißt es, dass man die Veröffentlichung von Omens of War auf August 2004 verschieben werde, um besser auf die Wünsche der Spieler eingehen zu können.

Unter anderem will man es einigen Spielern ermöglichen, direkt die Entwicklungsstudios zu besuchen und so vor Ort ihre Kritik vorzutragen. Zudem entschuldigte sich John Smedley, President von Sony Online Entertainment, dafür, dass man zuletzt zu wenig auf die Anforderungen der Spieler eingegangen sei - zukünftig wolle man dies ganz verstärkt tun, um Everquest wieder zu einem begeisternden Spielerlebnis zu machen. Ob man damit die Community wirklich wieder auf seine Seite bringt, bleibt abzuwarten - die Zeichen der Zeit scheint man bei Sony Online Entertainment zumindest endlich erkannt zu haben.

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bulwei 13. Jul 2004

hallo, ich spiele selber eq, ca 3-4 stunden pro tag,abends nur unter der woche wenn die...

Wishbringer 01. Jun 2004

Ich kenne Spiele, wo ich 44 Euronen berappelt habe und die ich an einem verlängerten...

Wishbringer 01. Jun 2004

Solange ein Spiel Spaß macht spielt man es. Dabei ist egal, wie alt es ist. Quake3 ist...

twobee 01. Jun 2004

Alt != Schlecht. UO läuft auch noch und AOS finde ich recht gut. Auch wenn es nicht so...



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