Abo
  • Services:
Anzeige

Ministerin fordert Kindertarife für Handys

Spezialverträge sollen Verschuldung Jugendlicher eindämmen

Die deutschen Mobilfunk-Anbieter sollen spezielle Verträge für Jugendliche anbieten, das fordert Bundesverbraucherministerin Renate Künast, wie die Berliner Zeitung berichtet. Die Unternehmen sollen Spezialtarife für Kinder und Jugendliche erwägen, um so der zunehmenden Verschuldung Jugendlicher vorzubeugen.

Die Mobilfunkanbieter würden gut am SMS-Boom verdienen und könnten daher ihren Teil zum Schutz der Jugendlichen beitragen, zitiert das Blatt Künast. Die Verträge sollen das Kostenrisiko für Jugendliche durch den Ausschluss teurer Angebote minimieren.

Anzeige

Damit reagiert die Ministerin auch auf die anwachsende Verschuldung von Jugendlichen. Bereits 12 Prozent der 13- bis 24-Jährigen haben laut Bundesverband Inkasso (BDIU) heute Schulden, meist bei ihren Eltern, Freunden oder Verwandten - je älter sie sind, dann auch bei Banken und Kreditgebern. Durchschnittlich haben die verschuldeten Jugendlichen Verbindlichkeiten in Höhe von rund 1.800 Euro. Angesichts der Tatsache, dass viele Jugendliche noch über kein eigenes Einkommen verfügen, kein kleiner Betrag.

Ein häufiger Grund für das Aufnehmen von Schulden durch Jugendliche sei das Befriedigen kurzfristiger Konsumwünsche - zum Beispiel für Kleidung und Freizeitaktivitäten, so der BDIU. In zunehmendem Maße spielen aber Ausgaben für Handy und Dienstleistungen um die mobile Kommunikation eine Rolle. 87 Prozent der Inkasso-Unternehmen sagen, dass der sorglose Umgang mit dem Handy Jugendliche Schulden machen lässt. "Die technischen Funktionen von Handys werden immer anspruchsvoller. Neue Dienste wie das Versenden von MMS-Bildnachrichten, das Herunterladen von Logos und Spielen sowie mobiles Surfen im Internet sind oft mit kaum überschaubaren Gebühren verbunden. Hier sind auch die Eltern in der Pflicht, Kinder über die mit der Handy-Benutzung verbundenen Kosten genau zu informieren", so Marion Kremer, Präsidiumsmitglied und Pressesprecherin des Bundesverbandes Inkasso.

Der BDIU fordert vor diesem Hintergrund die Kultusminister der Länder dazu auf, den Umgang mit Geld und Schulden verstärkt in die Lehrpläne der Schulen zu integrieren: "Was wir leider immer wieder feststellen: Das Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge ist eine wesentliche Ursache für den Weg in eine Verschuldung. Junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit einer niedrigen Schulbildung machen häufiger Schulden als etwa Jugendliche mit Hochschulreife. Das heißt: Eine gute Ausbildung und Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge ist die beste Schuldenprävention."


eye home zur Startseite
trudex 20. Mär 2007

Schon wieder so ein Knaller dieser Volksvertreterin. Langsam habe ich den Eindruck, da...

Lorenz 28. Mai 2004

Da kann ich dir nur zustimmen, ist ja peinlich. Erst der Versuch die...

Oakie 27. Mai 2004

Kann man sich nicht absichern gegen so einen Dreck der da in Berlin verzapft wird ? Kann...

Oakie 27. Mai 2004

Da hast Du vollkommen recht. Aber vermutlich kann das die Frau nicht.. einfach mal...

Oakie 27. Mai 2004

Das weiss jeder, bis auf Gruene... die trommeln noch ;-)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. GIGATRONIK München GmbH, München
  3. BWI GmbH, Hannover
  4. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 14,99€)
  3. 7,90€

Folgen Sie uns
       

  1. Cloud Imperium Games

    Crytek klagt gegen Weltraumspiel Star Citizen

  2. Pflanzennanobionik

    MIT-Forscher lassen Pflanzen leuchten

  3. Grover

    Conrad bietet Elektronikgeräte zum Mieten an

  4. 5G

    Deutsche Telekom bestellt Single RAN bei Ericsson

  5. Indie-Rundschau

    Die besten Indiespiele des Jahres

  6. Sattelschlepper

    Thor ET-One soll Teslas Elektro-Lkw Konkurrenz machen

  7. Finisar

    Apple investiert in Truedepth-Kamerahersteller

  8. Einkaufen und Laden

    Kostenlose Elektroauto-Ladesäulen mit 50 kW bei Kaufland

  9. FTTH

    Deutsche Glasfaser kommt im ländlichen Bayern weiter

  10. Druck der Filmwirtschaft

    EU-Parlament verteidigt Geoblocking bei Fernsehsendern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Watch Series 3 im Praxistest: So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
Watch Series 3 im Praxistest
So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
  1. Apple Watch Apple veröffentlicht WatchOS 4.2
  2. Alivecor Kardiaband Uhrenarmband für Apple Watch zeichnet EKG auf
  3. Smartwatch Die Apple Watch lieber nicht nach dem Wetter fragen

Thinkpad X1 Yoga v2 im Test: LCD gegen OLED
Thinkpad X1 Yoga v2 im Test
LCD gegen OLED

Apps und Games für VR-Headsets: Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc
Apps und Games für VR-Headsets
Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc
  1. Virtual-Reality-Benchmarks Geforce gegen Radeon in VR-Spielen
  2. Sumerian Amazon stellt Editor für Augmented und Virtual Reality vor
  3. Virtual Reality Huawei und TPCast wollen VR mit 5G streamen

  1. Re: Glückwunsch an die Lobyisten.

    mxcd | 11:10

  2. Re: Observer

    staeff | 11:09

  3. Re: 1. 3D Drucker mieten

    Vollstrecker | 11:09

  4. Re: Habe ich dann 0,00005 GB/s?

    Jhomas5 | 11:08

  5. wirklich ein Hohlraum?

    macray | 11:08


  1. 11:11

  2. 10:43

  3. 10:24

  4. 09:21

  5. 09:00

  6. 07:30

  7. 07:18

  8. 07:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel