Quelle mit kompaktem PalmOS-Smartphone Xplore G18
Der im G18 verwendete Touchscreen bietet bei maximal 260.000 Farben eine Auflösung von 160 x 240 Pixeln und besitzt ein ausblendbares Soft-Graffiti-Feld. Neben der Stiftsteuerung steht ein 5-Wege-Navigator zur Verfügung, der eine Einhandbedienung ermöglicht. Die integrierte Digitalkamera nimmt Schnappschüsse mit einer Auflösung von 352 x 288 Pixeln auf, so dass diese per MMS versendet oder aber Adressbucheinträgen zugewiesen werden können, damit eingehende Anrufe am Foto erkannt werden können. Die Größe von Gerät und Display erinnert dabei eher an ein Handy denn an einen PDA.
Für Applikationen besitzt das 100 x 46 x 21 mm messende Smartphone einen Speicher von 16 MByte; das Betriebssystem residiert in einem 4 MByte großen Flash-ROM, davon lässt sich 1 MByte als Backup-Bereich nutzen. Die Erweiterung des Speichers ist nur über einen externen SD-Card-Adapter möglich, der an die USB-Buchse angeschlossen wird und zum Lieferumfang gehört. Auf einen in das Gerät integrierten SD-Card-Steckplatz wurde leider verzichtet. Das G18 beherrscht ferner polyphone Klingeltöne, bietet einen Vibrationsalarm und eine Infrarot-Schnittstelle – auf eine Bluetooth-Funktion muss man leider verzichten.
Der 105 Gramm wiegende Xplore G18 besitzt als Besonderheit einen austauschbaren Lithium-Polymer-Akku, während der Akku bei den meisten anderen PalmOS-Geräten nicht ausgewechselt werden kann. Mit einer Akkuladung erreicht das Gerät eine Sprechzeit von drei Stunden und soll im Empfangsmodus gut sechs Tage durchhalten.
Quelle will den Xplore G18 ab Juni 2004 ohne Vertrag für 499,- Euro anbieten. Zusammen mit einem Vodafone-Vertrag soll das Smartphone 99,- Euro kosten. Diese Preise gelten allerdings nur vom 10. Juni 2004 bis zum 16. Juni 2004 – damach sollen sie um jeweils 100,- Euro steigen.
Insgesamt hinterlassen die technischen Daten des Xplore G18 einen gemischten Eindruck, denn viele Eigenheiten moderner PalmOS-Geräte sucht man vergebens. So fehlt ein Speicherkarten-Steckplatz, es kommen nicht die schnelleren ARM-Prozessoren samt PalmOS 5 zum Einsatz und das Display arbeitet nicht mit hoher Auflösung. Aber auch gemessen an modernen Mobiltelefonen fallen Mängel auf, denn ein DualBand-Gerät entspricht wahrlich nicht mehr der Höhe der Zeit und auch das Fehlen einer Bluetooth-Funktion enttäuscht.



