Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Software-Abo-Lizenzmodell soll weiter an Boden gewinnen

Studie von IDC sagt Rückgang bei immer währenden Lizenzen voraus. Das US-Marktforschungsunternehmen IDC sagt ein starkes Umsatzwachstum für Software-Abonnements voraus, während hingegen das übliche Modell einer immer währenden Lizenz an Boden verlieren soll.
/ Andreas Donath
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Nach der Studie sollen von 2003 bis 2008 Softwarelizenzen auf Abonnentenbasis jährlich um 16,6 Prozent wachsen, während das bislang eher übliche Lizenzmodell um 0,3 Prozent im Jahr leicht verlieren soll.

Am Ende des Vorhersagezeitraums im Jahr 2008 sollen Abo-Modelle weltweit Umsätze von 43 Milliarden US-Dollar erreichen. Dieses Modell würde den Anbietern genauere Planungen von Einnahmeströmen im Zeitverlauf ermöglichen und so gerade auch für das Shareholder-Value interessant werden, da so die zukünftige Unternehmensentwicklung eher absehbar sei. Zumindest ein Umsatz-Grundsockel aus derartigen Lizenzverträgen wäre dann für längere Zeiträume erkennbar. Aber auch den Kunden würden solche Modelle eher passen, da die Beschaffungskosten niedriger ausfallen würden als bei herkömmlicher "Kauf"-Software.

Die IDC-Studie warnt aber auch vor den negativen Entwicklungsmöglichkeiten aus derartigen Lizenzmodellen. So würde zumindest in der Anfangszeit bzw. nach der Umstellung der Umsatz des Herstellers sinken können und das könnte sich auch auf den Börsenwert auswirken.

Zudem hätte der Hersteller das Problem, den Kunden am Ende jeder Subscriptionsphase von neuem für seine Software begeistern zu müssen. Diesen Aspekt könnten vor allem Großabnehmer nutzen, indem sie höhere Supportleistungen als Anreiz für eine Verlängerung des Abonnements abfordern.


Relevante Themen