Abo
  • Services:
Anzeige

Kapitulation vor Spam-Fluten

Universitäten schränken E-Mail-Dienste ein

Nachdem tagelang eine "riesige Spam- und Viren-Flut" die Mailserver der Technischen Universität Braunschweig lahm legte, griffen die Administratoren der Rechner am Freitag durch und schalteten kurzerhand die Spam- und Virenprüfung ab. Auch an der Freien Universität Berlin und der Albert-Ludwigs Universität Freiburg meldet man "Mail der Uni unter Beschuss", und Presseberichten zufolge kann sich auch die Bundesregierung der Spam-Flut kaum noch erwehren.

In Braunschweig hat man einen Server-Park von rund 20 Systemen, die alleine für den E-Mail-Verkehr verantwortlich sind. Eine "Grundlast" von zunächst 30.000 unbearbeiteten E-Mails am Dienstag habe sich bis zum Freitag auf etwa 100.000 E-Mails ausgeweitet. Dabei seien die Zustellzeiten von E-Mails enorm angewachsen.

Anzeige

Zwar würden pro Stunde bis zu 10.000 E-Mails von den Spam- und Virenscannern bearbeitet, da 98 Prozent davon aber Spam und Viren seien, entstehe leicht der Eindruck, es würden gar keine E-Mails ankommen. Dennoch bestehe eine gesetzliche Zustellpflicht, so dass man sich an der TU-Braunschweig entschlossen hat, die Spam- und Virenfilter vorübergehend abzuschalten. "Um den Dienst 'E-Mail' vor einem totalen Kollaps zu retten, kapitulieren wir vor der massiven Flut, die derzeit über uns hereinbricht", entschuldigen sich die Administratoren bei ihren Nutzern.

Auch die Universität Freiburg wird von Spam-E-Mails und Viren "bombardiert", wie es in einer Meldung des dortigen Rechenzentrums heißt. Ensprechend könne sich auch dort die Mailauslieferung verzögern. "Wir warnen in diesem Zusammenhang vor allem Mails zu öffnen, die einen Vermerk tragen, dass sie in der Universität auf Viren geprüft wurden! Diese enthalten mit Sicherheit einen Virus", heißt es dort weiter.

Drastischer fallen hingegen die Maßnahmen an der FU-Berlin aus. Auch dort stoßen die Mailserver auf Grund von Viren- und Spam-E-Mails an ihre Kapazitäts- und Performance-Grenzen. Das Universitäts-Rechenzentrum ZEDAT hat sich daher entschlossen, E-Mails mit bestimmten Datei-Typen als Anhang nicht mehr zu transportieren. Dabei handelt es sich um Dateien mit den Endungen ".bat", ".cmd", ".exe", ".pif" und ".zip", die besonders oft verseucht seien. Absendern stellt man eine Fehlermeldung zu, die den Dateinamen nennt und den Grund der Ablehnung beschreibt.

"Obwohl es durchaus sinnvolle Anwendungen des Versands von Dateien per E-Mail-Attachment - insbesondere zip-Archive - gibt, sah sich die ZEDAT zu dieser Maßnahme gezwungen, um den E-Mail-Dienst aufrecht erhalten zu können", heißt es auch dort entschuldigend. Die ZEDAT setzt auf die Anschaffung neuer, leistungsfähigerer Hardware.


eye home zur Startseite
al 17. Jun 2004

Hi, also ich muss am 23. Juli meine Abschlusspräsentation zum Abschluss der Ausbildung...

Michael - alt 01. Jun 2004

also der erfinder des hammers ist daran schuld, daß du dir auf den daumen haust.... recht...

Notes- guys 26. Mai 2004

Unverschämtheit, wem haben wir die ganze SPAM- und Viren-Attack-Sch...e den eigentlich zu...

Michael - alt 26. Mai 2004

Nimms mir nicht übel, aber den IT-Fritzen, der das von Dir Beschriebene entschieden und...

Raulsinropa 26. Mai 2004

Meinst Du denn das jemand der sowas immer wieder in Foren reinpostet und sich IT-Profi...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bürstner GmbH & Co. KG, Kehl
  2. SICK AG, Waldkirch
  3. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  4. ARRK ENGINEERING, München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. BioShock: The Collection 16,99€, Borderlands 2 GOTY 7,99€, Civilization VI 35,99€ und...
  2. ab 47,99€

Folgen Sie uns
       


  1. U-Bahn

    Telefónica baut BTS-Hotels im Berliner Untergrund

  2. Kabelnetz

    Statt auf Docsis 3.1 lieber gleich auf Glasfaser setzen

  3. Virtuelle Güter

    Activision patentiert Förderung von Mikrotransaktionen

  4. Nervana Neural Network Processor

    Intels KI-Chip erscheint Ende 2017

  5. RSA-Sicherheitslücke

    Infineon erzeugt Millionen unsicherer Krypto-Schlüssel

  6. The Evil Within 2 im Test

    Überleben in der Horror-Matrix

  7. S410

    Getacs modulares Outdoor-Notebook bekommt neue CPUs

  8. Smartphone

    Qualcomm zeigt 5G-Referenz-Gerät

  9. Garmin Speak

    Neuer Alexa-Lautsprecher fürs Auto zeigt den Weg an

  10. Datenrate

    Kunden wollen schnelle Internetzugänge



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

Passwortmanager im Vergleich: Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
Passwortmanager im Vergleich
Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
  1. 30.000 US-Dollar Schaden Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt
  2. Cyno Sure Prime Passwortcracker nehmen Troy Hunts Hashes auseinander
  3. Passwortmanager Lastpass ab sofort doppelt so teuer

  1. Re: Lösungen für Problem, die es nicht gibt

    Vollstrecker | 21:15

  2. Re: End of ownership

    thinksimple | 21:15

  3. Re: Ich habe 12 Minuten..

    Midian | 21:14

  4. Re: 50MBps

    bombinho | 21:13

  5. Re: Die Chronologie ist entscheidend.

    spezi | 21:12


  1. 19:09

  2. 17:40

  3. 17:02

  4. 16:35

  5. 15:53

  6. 15:00

  7. 14:31

  8. 14:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel