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Auch ATI trickst bei der Texturfilterung - bei X800 und 9600

ATI bestätigt Optimierung mittels brilinearer Filterung

Seit einigen Tagen brodelt es in Hardware-Foren, denn wie Nvidia scheint auch ATI bei der trilinearen Textur-Filterung auf Optimierungen zu setzen, welche Auswirkungen auf die Bildqualität haben können - und bei den bisherigen Treiber-Versionen nicht abgeschaltet werden können. Betroffen ist nicht nur die X800-Grafikkartenserie, sondern auch die Radeon-9600-Serie, welche im Gegensatz zu den Radeon-Serien 9500, 9700 und 9800 schon die technischen Möglichkeiten für die so genannte "brilineare Filterung" mit sich brachte.

Artikel veröffentlicht am ,

ComputerBase.de fand in Tests heraus, dass zumindest die Radeon 9600 XT und die neue Radeon X800 Pro keine reine trilineare Filterung nutzen, sondern nur Näherungen. Zudem führte in Unreal Tournament 2003 der Einsatz gefärbter bzw. einfarbiger Mipmaps zu einem Leistungseinbruch, so dass erst einmal vermutet werden konnte, dass die Optimierung anwendungsspezifisch sei - und somit als waschechter Cheat anzusehen wäre. Weitere Tests anderer Publikationen und Privatpersonen ergaben schließlich, dass der ATI-Treiber bei einfarbigen Mipmaps komplett auf trilineare Filterung ausweicht, während er sonst von acht Mipmap-Stufen nur die erste trilinear filtert.

Inhalt:
  1. Auch ATI trickst bei der Texturfilterung - bei X800 und 9600
  2. Auch ATI trickst bei der Texturfilterung - bei X800 und 9600

Zu welchem Anteil der Einbruch der Bildrate - der bei hohen Auflösungen wie 1.600 x 1.200 Bildpunkten deutlich zu werden scheint - durch den Wechsel zu voller trilinearer Filterung dank eingefärbter Mipmaps bedingt ist, ist allerdings nicht klar. Epic Games gab gegenüber Lars "Borsti" Weinand vom deutschen Toms Hardware Guide an, dass beim Einfärben der Texturen mehr Pixel als üblich in den Framebuffer der Grafikkarte geschrieben werden könnten, so dass der Leistungseinbruch auch andere Gründe haben kann. Ein Beleg dafür ist, dass auch GeForce-6800-Grafikchips unter UT 2003 bei eingefärbten Mipmaps in der Leistung einbrechen - auch bei trilinearer und nicht nur bei aktivierter brilinearer Filterung.

Die durch ATIs brilineare Filterung bedingten Bildqualitätsunterschiede sind - anders als bei der mitunter weichgewaschen wirkenden GeForceFX-Grafik - mit bloßem Auge kaum zu sehen, nur durch den Bildvergleich mittels Differenzbild zwischen verschiedenen Filtertypen lässt sich ein Unterschied feststellen. In Foren sind sich die Diskutierenden uneins darüber, ob das Bild der X800 im Vergleich zur 9800 XT - welche regulär trilinear filtert - wirklich schlechter aussieht. Mitunter wirkt das X800-Bild auf Screenshots sogar etwas schärfer. Allerdings werden Schwächen im Falle von brilinearer Filterung eher beim bewegten Bild sichtbar - denn in der Regel handelt es sich um einen Zwischenschritt aus bilinearer und trilinearer Filterung, der - je nach Umsetzung - "wandernde Linien" zeigen kann, die bei trilinearer Filterung durch komplette Überblendung aller Mipmap-Level vermieden werden.

Auch ATI trickst bei der Texturfilterung - bei X800 und 9600 
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Nikolas 02. Jun 2004

Ihr seit ja so geil. _Genau das was ATI und NVIDIA wollten haben sie erreicht. Haut euch...

scholle 24. Mai 2004

also ich dachte eigentlich das die shaderleistung und dx9-kompatibilität bei den radeon...

JTR 20. Mai 2004

Ich denke sowieso, dass das den Entwicklern von Nvidia wie auch von ATI am Arsch vorbei...

JTR 20. Mai 2004

Du weisst aber dass ID durch Nividia untestützt wird, dass das mit der Xbox Exklusivität...

Denker 19. Mai 2004

Wer kann mir den Unterschied erklären? Ich denke mal keiner von euch der sich darüber...


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