Roboter sollen 2005 auf einem Netz im All umherkrabbeln

Fußballroboter im All
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Der "Roby Space" der TU Wien soll dabei auch als "Sandwich" agieren, wie Kopacek ausführt: "Die Roboter müssen über die kleinen Knoten im Netz kommen, dürfen nicht hängen bleiben, aber den Kontakt mit dem Netz auch nicht verlieren. Eines Tages sollen die Roboter mit den Solarzellen nämlich selbstständig in der Lage sein, auf ihrem Platz am Netz zu krabbeln, sich nach der Sonne auszurichten und die höchstmögliche Energie-Effizienz zu erreichen. Wir glauben daher, dass sich 'Sandwich-Roboter' am besten dafür eignen. Das Netz ist sozusagen die Wurst, der Roby das Sandwich."

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Prof. Kopacek, TU Wien
Prof. Kopacek, TU Wien
Aufmerksam geworden auf die Roboter der TU Wien sei Leopold Summerer vom "Advanced Concepts Team" der European Space Agency (ESA) durch die Roboter-WM 2003 in Wien. "Das TU-Institut von Prof. Kopacek hat nicht nur uns, sondern auch unsere japanischen Kollegen überzeugt: Mit den Roboterfußballern haben sie gezeigt, dass sie ausgehend von einer Idee einen komplexen Roboter von A bis Z erfolgreich konzipieren, bauen, programmieren, testen und einsetzen können", schwärmte Summerer.

Für die Roboter wäre es im All zwar vorteilhaft, wenn die Maschen des Netzes, auf dem sie sich bewegen, sehr dicht wären. Je mehr Maschen es jedoch gibt, desto schwerer wird das Netz. Um beiden Anforderungen gerecht zu werden, einigte man sich auf die goldene Mitte: Die Maschendichte wird voraussichtlich 5 x 5 cm betragen. Das 0,3 Millimeter "dicke" Netz soll dank des verwendeten hochfesten Kunststoffs besonders reißfest sein - zumindest dem Team von der TU Wien soll es auch bei Aufbietung aller Kräfte nicht gelungen sein, das Netz zu zerreißen. Auch für die Roboter wurde eine erlaubte Maximalgröße von 10 x 10 x 5 cm festgelegt.

Die Mission "Robotic Experiment on Japanese Sounding Rocket" zur drahtlosen Energieübertragung mittels Roboter wird voraussichtlich im Sommer 2005 von Japan starten. Ermöglicht wird der Roboter-Weltraumausflug durch eine Projektvergabe der European Space Agency (ESA) an die TU Wien, die sich dabei europaweit gegen mehrere Mitbewerber durchgesetzt hat, und die Unterstützung der Austrian Space Agency (ASA).

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