• IT-Karriere:
  • Services:

Intel: Mehr Power für Pentium 4 und Dual-Core in alle CPUs

Bis 2006 soll die Hälfte der angebotenen Desktop-CPUs zwei Kerne haben

Im Rahmen einer Investoren-Konferenz am 13. Mai 2004 hat Intel-Präsident Paul Otellini die kürzlich verkündeten Pläne für Dual-Core-Desktop-Prozessoren konkretisiert. Die für den 64-Bit-Server-Bereich von Intel schon früher angekündigte Multi-Core-Technik soll demnach bis 2006 im 32-Bit-Server-Bereich in allen, im 64-Bit-Server-Bereich in 90 Prozent und im Desktop-PC-Bereich immer noch in der Hälfte der lieferbaren Prozessoren zu finden sein - auch für Notebooks soll die Technik kommen, um mehr Leistung zu bringen.

Artikel veröffentlicht am ,

Ab 2005 will Intel die Technik - entsprechend den Anforderungen - in allen drei Bereichen einführen, bekräftigte Otellini. Im 32-Bit-Server-, Desktop-PC- und Notebook-Bereich scheinen zwei Kerne zum Einsatz zu kommen, für den Itanium-Bereich sind bereits mehr in Planung. Die Prozessor-Entwicklung will Intel bereits generell auf Multi-Core-Produkte ausgerichtet haben und Low-End-Produkte einfach als abgespeckte Versionen mit deaktivierten Kernen produzieren.

Inhalt:
  1. Intel: Mehr Power für Pentium 4 und Dual-Core in alle CPUs
  2. Intel: Mehr Power für Pentium 4 und Dual-Core in alle CPUs

Im Jahr 2005 werden nur die teuren High-End-Prozessoren aufgewertet, wie es anfangs auch beim Hyperthreading der Fall war. Die Einführung mehrerer Kerne bezeichnete Otellini dabei als zweite Phase - während HyperThreading eine logische Parallelität einführte, um Multithreading-Code besser auf einem Prozessorkern ausführen zu können, soll mit Multi-Core-Technik echte Hardware-Parallelität innerhalb einer CPU folgen.

Otellini bekräftigte noch einmal, dass der Weg nicht immer mehr Gigahertz sein könne, da man bereits jetzt an thermische Grenzen stoße - schon Intels 2004 eingeführte Pentium-4-Modelle mit dem 90-nm-Prescott-Kern verbrauchen bis knapp über 100 Watt. 150 Watt - wie sie vermutlich der aufgegebene Prescott-Nachfolger Tejas verbraten hätte - in Desktop- wie in Notebook-Prozessoren - hätte man schlicht nicht ausliefern können. Dies bewegte Intel zum Umdenken und zum radikalen Umkrempeln der Prozessor-Roadmap.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Intel: Mehr Power für Pentium 4 und Dual-Core in alle CPUs 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 115,99€ (Bestpreis!)
  2. 188,00€
  3. (Spiele bis zu 90% reduziert)

Martin 17. Mai 2004

Guter Vergleich. ;) Martin

ag118 17. Mai 2004

WinNT4 Prof, Win2k Prof, WinXP Prof unterstützen 2 CPU's. Win9x und alles, was davor kam...

.. 17. Mai 2004

brauchst nur Deinen eigenen Text zu lesen :-) (nt)

Eugen 17. Mai 2004

AFAIK bringt Win2000 Pro sowie XP Prof und XP Home die Lizenz für je 2 CPUs mit (schau...

:-) 17. Mai 2004

Wie würde ein Vergleich mit einem Sachbearbeiter ausfallen? Wenn zwei an zwei Projekten...


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 Pro Max - Test

Das neue iPhone 11 Pro Max ist das erste iPhone mit einer Dreifachkamera. Dass sich diese lohnt, zeigt unser Test.

iPhone 11 Pro Max - Test Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Ryzen 9 3950X im Test: AMDs konkurrenzlose 16 Kerne
Ryzen 9 3950X im Test
AMDs konkurrenzlose 16 Kerne

Der Ryzen 9 3950X ist vorerst die Krönung für den Sockel AM4: Die CPU rechnet schneller als alle anderen Mittelklasse-Chips, selbst Intels deutlich teurere Modelle mit 18 Kernen überholt das AMD-Modell locker.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Zen-CPUs AMD nennt konkrete Termine für Ryzen 3950X und Threadripper
  2. Castle Peak AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen
  3. OEM & China AMD bringt Ryzen 3900 und Ryzen 3500X

    •  /