Deutsche Version von Virtual PC 2004 erschienen
Zu den paar Neuerungen in Virtual PC 2004 gehören die Unterstützung von bis zu vier Netzwerkadaptern pro virtueller Maschine, eine Konfiguration per XML-Datei, mit der man eine virtuelle Maschine auch auf andere Rechner übertragen kann, sowie die Unterstützung von bis zu 4 GByte Hauptspeicher. Das Programm erlaubt die Einrichtung mehrerer virtueller PCs auf einem Rechner, um so auf einem PC verschiedene Betriebssysteme parallel einzusetzen.
Virtual PC 2004 arbeitet nur auf Systemen mit Windows 2000, XP Professional oder XP Tablet PC Edition. Als Gastbetriebssysteme unterstützt Microsoft nur noch MS-DOS 6.22, Windows 95, 98, 98 Second Edition, Millennium, NT Workstation 4.0 mit Service Pack 6 oder höher, 2000, XP Home und Professional Edition, OS/2 Warp Version 4 mit Fix Pack 15 sowie OS/2 Warp Convenience Pack 1 und 2.
Microsoft hat das Produkt Virtual PC durch den Aufkauf des Software-Herstellers Connectix erworben. Als die Software noch von Connectix angeboten wurde, gehörte eine Unterstützung für Linux, BSD Unix, NetWare und Solaris als Gast-Betriebssystem zum Leistungsumfang, was nun fehlt. Immerhin sollen diese Betriebssysteme weiterhin(öffnet im neuen Fenster) mit Virtual PC 2004 eingesetzt werden können; Redmond verweigert allerdings jeglichen Support dafür.
Microsoft will die deutsche Version von Virtual PC 2004 für Windows 2000, XP Professional und die XP Tablet PC Edition ab sofort zum Preis von rund 170,- Euro anbieten. Nutzer älterer Versionen von Virtual PC erhalten kostenlos Upgrades auf die aktuelle Fassung; allerdings verlangt Microsoft 15,- Euro Gebühr für die Zusendung der Medien.



