• IT-Karriere:
  • Services:

Musikindustrie prellt Künstler um ihre Tantiemen

Ersatzzahlung von 50 Millionen US-Dollar vereinbart

In den letzten Jahren hat die Musikindustrie immer wieder demonstriert, wie entschlossen sie gegen Anwender vorgeht, die angeblich durch die Nutzung von Tauschbörsen den Umsatz der großen Plattenfirmen beeinträchtigen. Wenn es darum geht, selbst Geld auszugeben, nimmt man es bei den Unternehmen aber offensichtlich nicht mehr so genau: Wie der US-Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer herausfand, wurden über Jahre hinweg zahlreichen Künstlern nicht die Tantiemen ausgezahlt, die ihnen zugestanden hätten.

Artikel veröffentlicht am ,

Spitzer hatte sich über zwei Jahre mit diesem Fall beschäftigt und dabei ermittelt, dass unzählige Künstler nicht die ihnen zustehenden Gelder erhielten - angefangen bei bekannten Superstars wie David Bowie, Dolly Parton, Liza Minelli und Harry Belafonte bis hin zu zahlreichen weniger renommierten Bands und Musikern. Begründet wurden die nicht erfolgten Zahlungen damit, dass die Plattenfirmen die Kontakte zu den jeweiligen Künstlern verloren und daher die Bezahlung eingestellt hätten.

Nach Verhandlungen mit der Industrie konnte Spitzer nun durchsetzen, dass die beachtliche Summe von 50 Millionen US-Dollar nachträglich an die betreffenden Künstler ausgezahlt werden soll. Die großen Plattenfirmen Sony Music, Warner Music Group, Universal Music, EMI und BMG sicherten zudem zu, dass sie zukünftig stärker mit Industriegruppen und Gewerkschaften zusammenarbeiten wollen, um Künstler, denen Gelder geschuldet werden, ausfindig zu machen. Auch untereinander will man die Weitergabe von Kontakten verbessern und die Auszahlung von Tantiemen generell transparenter gestalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29€ (Bestpreis!)
  2. 34,99€/49,99€ (mit/ohne Spezialangebote)

X_FISH 09. Mai 2004

Ist doch ganz klar: Nachdem Liza und Co. nicht mehr MP3s heruntergeladen haben => die MI...

mz 07. Mai 2004

ne am liebsten wäre es denen es gäbe gar keine künstler und wir würden denen sofort unser...

KGB 07. Mai 2004

also mich wundert das nicht. wer in der mi was zu sagen hat kennt echte künstler nicht...

KGB 07. Mai 2004

LOL ich wuste nicht das die kellyfamily jetzt auch schon nen internetanschluss hat und...

KGB 07. Mai 2004

LoL wenn die den kontakt zu David Bowie, Dolly Parton, Liza Minelli und Harry Belafonte...


Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint - Fazit

Das Actionspiel Ghost Recon Breakpoint von Ubisoft schickt Spieler als Elitesoldat Nomad auf eine fiktive Pazifikinsel.

Ghost Recon Breakpoint - Fazit Video aufrufen
Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  2. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte
  3. Streaming Disney+ startet am 31. März 2020 in Deutschland

    •  /