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copy4freedom: Grüne Jugend gegen DRM

Kampagnen sollen Signal für Filesharing und privates Kopieren setzen. Die "Grüne Jugend" hat heute in Berlin ihre zentrale Europawahl-Kampagne copy4freedom.de(öffnet im neuen Fenster) gestartet. Mit diversen Motiven, einer Copy4freedom-CD, einem Remix-Wettbewerb mit Daniel Cohn-Bendit und einer umfangreichen Kampagnen-Webseite will der Jugendverband der Grünen seine zentralen Forderungen für die europäische Wissens- und Informationsgesellschaft unterstreichen.
/ Jens Ihlenfeld
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"Die Hetzkampagnen der Musik- und Filmindustrie führen zur Verunsicherung bei den VerbraucherInnen. Kopierschutz und Überwachungsmechanismen wie das Digital Rights Management sollen die kulturelle Selbstbestimmung von Millionen von Jugendlichen verhindern. Die urheber- und datenschutzrechtlich vernünftige Alternative heißt: eine pauschale Online-Vergütung für das Internet", erklärt Bene Lux, Sprecher der Grünen Jugend.

Benjamin von der Ahe, Europakandidat der Grünen Jugend, will auf europäischer Ebene eine Überprüfung der Urheberrechtsdirektive erwirken: "Der europäische Rat vernachlässigt seine Verantwortung für die europäische Wissensgesellschaft. So wird der Monopolbildung, wie der von Microsoft, durch die geplante Software-Patentierung zugespielt."

Mit copy4freedom will die Grüne Jugend ein Zeichen für mehr Freiheiten im digitalen Zeitalter setzen. "Dabei wird bei der copy4freedom-Kampagne kreativ und konsequent auf MP3, Filesharing und Open Source gesetzt", ergänzt Markus Beckedahl, Projektleiter von copy4freedom.de.


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