Abo
  • Services:

Rambus verklagt Speicherhersteller

Kartellklage gegen Hynix, Infineon, Micron und Siemens

Rambus hat vor dem Superior Court in Kalifornien eine Kartellklage gegen vier große RAM-Hersteller eingereicht. Die beklagten Unternehmen Hynix, Infineon, Micron und Siemens sollen gemeinsam in einem konzertierten Vorgehen versucht haben, den Wettbewerb im Markt für Computer-Speicherchips zu eliminieren und Innovationen zu verhindern.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Ansicht von Rambus haben sich die beklagten Unternehmen zusammengeschlossen, um die RDRAM-Technik von Rambus aus dem Markt zu drängen. Man könne zwar die Vergangenheit nicht ändern, sei den eigenen Aktionären gegenüber aber verpflichtet, auf die Beweislage zu reagieren, so Danforth, Senior Vice President und Justiziar bei Rambus.

Stellenmarkt
  1. Ultratronik GmbH, Gilching bei München
  2. BWI GmbH, deutschlandweit

Rambus bezieht sich dabei auf einen Bericht der US-Wettbewerbsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) und leitet daraus ab, dass die nun beklagten Speicherhersteller Preis und Mengenabsprachen getroffen, ein Kartell gebildet und sich unfair im Wettbewerb verhalten hätten.

Micron hat die Vorwürfe von Rambus unterdessen entschieden zurückgewiesen. Zwar liege die Klageschrift noch nicht vor, man werde aber vehement gegen alle Klagen vorgehen. Mit seiner Klage versuche Rambus vielmehr, von den Untersuchungen der FTC gegen sich selbst abzulenken. Auch treffe Rambus allein die Schuld, dass sein RDRAM sich im Markt nicht habe durchsetzen können. RDRAM sei zu teuer in der Herstellung und die Nachfrage sei eher gering.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,90€
  2. 34,99€
  3. 119,00€
  4. 39,97€

Yutani 06. Mai 2004

hmm... habe 512 MB 1066er RDRAM und ein P4 mit 3.066 GHz+HT. Kann mich eigentlich nicht...

Wuschl 06. Mai 2004

Also entweder hab ich ein schlechtes Zeit gefühl oder die Rambus-Bausteine gibt's schon...

moeter 06. Mai 2004

ja, irgendwie war rambus unfähig, und intel hat den den fehler begangen, sich mit denen...

Raulsinropa 06. Mai 2004

Eigentlich hat sich Rambus mit seiner obskuren Lizenzpolitik und den Unverschämten...

Heiko 06. Mai 2004

Ein geschickter Vergleich von Dir? Das sehe ich anderst. Wenn durch entstehen eines...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Plus (2018) - Test

Der neue Echo Plus von Amazon liefert einen deutlich besseren Klang als alle bisherigen Echo-Lautsprecher. Praktisch ist außerdem der eingebaute Smart-Home-Hub. Der integrierte Temperatursensor muss aber noch bessser in Alexa integriert werden. Der neue Echo Plus ist zusammen mit einer Hue-Lampe von Philips für 150 Euro zu haben.

Amazons Echo Plus (2018) - Test Video aufrufen
Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /