Ein Modell mit Wasserkühlung und eines mit Nicht-Standard-Lüftersystem. Gainward versucht, sich auch bei seinen neuen GeForce-6800-Ultra-Grafikkarten vom Rest der Konkurrenz abzusetzen: Die nun angekündigten zwei Grafikkarten – eine mit eigenem Lüfter-Kühlsystem, eine mit Wasserkühlung – kommen mit von Hause aus übertaktetem Grafikchip, auch den Speicher treibt Gainward an seine Grenzen.
Mit der "PowerPack! Ultra/2600 Golden Sample" schraubt Gainward die Taktrate des GeForce 6800 Ultra auf 430 MHz anstatt der üblichen 400 MHz. Etwas Luft für weitere Übertaktung soll es zudem noch geben. Der Speicher ist mit 575 MHz um 25 MHz höher getaktet als bei Standard-GeForce-6800-Ultra-Grafikkarten und soll ebenfalls noch etwas Spielraum für weitere Übertaktung geben. Zur Kühlung wird ein leistungsfähigeres Lüftersystem eingesetzt als es auf den Referenzboards zu finden ist.
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Die mit Wasserkühlung versehene "CoolFX PowerPack! Ultra 2600 Golden Sample" schafft es gar auf 450 statt 400 MHz Grafikchip-Takt sowie 600 statt der üblichen 550 MHz Speichertakt. GeForce 6800 Ultra und GDDR3-Speicher müssen dafür laut Gainward handverlesen werden, da nur wenige der Chips bei dieser Taktrate stabil laufen. Nur mit der Wasserkühlung werde es laut Gainward möglich, eine leistungsstarke, gut gekühlte und dennoch laufruhige Grafikkarte zu ermöglichen.
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Der Rest der Kartenausstattung entspricht dem Üblichen: Sie verfügen über 256 MByte GDDR3-Speicher, zwei DVD-I-Ausgänge und einen TV-Ausgang. DVI-nach-VGA-Adapter werden mitgeliefert.
Beide GeForce-6800-Ultra-Grafikkarten will Gainward ab Mitte Mai 2004 liefern können. Die höheren Preise von 600,- Euro für das lüftergekühlte Modell sowie von 900,- Euro für das wassergekühlte Modell (inkl. Schläuchen und Eheim-Pumpe) machen sie aber nur für besonders spendable und leistungshungrige Zeitgenossen interessant.