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X800 Pro und X800 XT machen GeForce 6800 Konkurrenz

Mit bis zu 16 Pixel-Pipelines und Normal-Map-Kompression gegen Nvidia

ATI hatte zwar Nvidia den Vortritt bei der Vorstellung der High-End-Grafikchips GeForce 6800 und GeForce 6800 Ultra gegeben, doch nun legt die kanadische Grafikchipschmiede mit der "Radeon X800 Pro" sowie der "Radeon X800 XT Platinum Edition" selbst los. Obwohl ATI später ankündigte, sollen die ersten Pro-Grafikkarten bereits Anfang Mai 2004 erhältlich sein, während die XT wie die 6800 Ultra gegen Ende Mai 2004 kommen sollen.

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ATI verspricht, dass die X800 Pro und die X800 XT im Unterschied zu ihren Vorgängern 9800 Pro und 9800 XT das Doppelte an 3D-Leistung bieten. Selbst die GeForce 6800 Ultra will ATI mit der X800 XT übertrumpfen können. Dazu haben ATIs Ingenieure - wie auch Nvidia bei seiner GeForce-6800-Reihe - der X800 Pro 12 und der X800 XT 16 Pixel-Pipelines sowie entsprechend viele Pixel-Shader-Einheiten spendiert, während die Vorgänger noch 8 Pixel-Pipelines boten. Dank sechs statt vier Vertex-Shader-Einheiten sollen beide X800-Modelle zudem die doppelte Geometrie-Leistung im Vergleich zu ihren 9800er-Kollegen erreichen.

ATIs Grafikchipfamilie Radeon-X800-Familie wurde nun offiziell vorgestellt
ATIs Grafikchipfamilie Radeon-X800-Familie wurde nun offiziell vorgestellt

Die Pixel-Pipelines hat ATI bei der X800 XT in vier Viererblöcken angeordnet, für die X800 Pro - eine auf Grund von Fehlern oder Taktraten-Einschränkung degradierte X800 XT - wird eines der "Quads" deaktiviert. ATI zufolge funktioniert das eigene Chipdesign auch noch, wenn nur einer oder zwei verbleibende Quads genutzt werden - man darf also gespannt sein, was die kommende ATI-Mittelklasse bringen wird.

ATI setzt die gleiche 0,13-Mikron-Fertigungstechnik wie bei der 9800 XT ein, die X800-Chips sind aber mit 160 Millionen Transistoren etwas umfangreicher. Dennoch spricht ATI von guter Ausbeute und guten Taktraten, was bastelfreudige X800-Pro-Grafikkartenkäufer auf die Möglichkeit zum Umbau zur X800 XT hoffen lassen könnte. Auch Nvidia - deren GeForce-6800-Serie mit 222 Millionen Transistoren deutlich umfangreicher ausfällt - hat bei der GeForce 6800 Non-Ultra vier Pipelines gesperrt, bezweifelt aber, dass jemand diese freischalten kann.

Sowohl die Pixel-Shader als auch die Vertex-Shader der X800-Serie unterstützen weiterhin die Shader-2.0-Spezifikation von DirectX 9, so dass Nvidias GeForce 6800 als erster Shader-3.0-Chip einen Technologievorsprung hat, der sich allerdings erst in etwa einem Jahr langsam auswirken dürfte. ATI und einigen Spieleentwicklern zufolge lassen sich mit Shader-2.0-Programmen zudem die gleichen Effekte erzeugen wie mit Shader-3.0-Programmen. Nvidia und andere Spieleentwickler entgegnen darauf, dass vergleichbare Shader-2.0-Effekte deutlich mehr Programmzeilen erfordern, damit mehr Zeit kosten und zudem weniger flexibel sein würden.

X800 Pro und X800 XT machen GeForce 6800 Konkurrenz 
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sponkman 05. Mai 2004

chip benchmarks kannste rauchen ... die ergebnisse variieren so stark, bei gs war die gf...

sponkman 05. Mai 2004

wieso, die kochen auch nur mit wasser bei der gamestar ... so ein quatsch, dann beleg...

user 05. Mai 2004

Siehe Benchmarks @ chip.de Und da sage mir jemand nVidia hätte die Probleme mit den...


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