X800 Pro und X800 XT machen GeForce 6800 Konkurrenz

Bei der Kantenglättung (engl. Anti-Aliasing) wird neben dem von ATI Gewohnten nun auch das bisher nicht als Treiber-Option einschaltbare, sondern nur direkt per Software ansprechbare "Centroid Sampling" endlich regulär unterstützt, um Darstellungsprobleme bei Verbindung mehrerer kleiner Texturen zu größeren Texturen zu vermeiden. Neu ist das "Temporal Anti-Aliasing", bei dem etwa zwei verschiedene 4AA-Muster immer im Wechsel voneinander genutzt werden. Damit könne ATI zufolge trotz 4AA-Mustern ab einer bestimmten Bildrate eine Kantenglättungs-Qualität wie mit wesentlich rechenaufwendigeren 8AA-Sample-Mustern erzielt werden - Gleiches ist bei 2AA- und 6AA-Mustern möglich.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter für Konzeption und Qualitätssicherung (m/w/d)
    ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Fürth, Mannheim
  2. IT-Serviceverantwortliche*r für den Bereich Netzwerk
    Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., München
Detailsuche

Die Sache hat allerdings einen Haken: Temporal Anti-Aliasing funktioniert nur, wenn eine Bildrate von 30 oder 40 Bildern/s nicht unterschritten wird. Darunter fängt das Bild an zu flimmern, weil dann das eher träge Auge des Betrachters nicht mehr überlistet werden kann. Um dies zu vermeiden, schaltet der ATI-Treiber das Temporal AA automatisch ab, wenn eine bestimmte Bildrate unterschritten wird. Sobald die Bildrate wieder eine gewisse Zeit lang hoch genug war, wird die spezielle Kantenglättung wieder aktiviert.

ATIs Ruby-Demo zeigt, was mit Shader 2.0 möglich ist
ATIs Ruby-Demo zeigt, was mit Shader 2.0 möglich ist

Trotz der neuen Funktionen, der höheren Transistoranzahl und höheren Taktraten benötigt ATI sowohl für die X800 Pro als auch für die X800 XT Platinum Edition nur einen Stromstecker zum Anschluss an das Gehäusenetzteil. 300 bzw. 350 Watt sollen hier ausreichen, es ist nur ein Kupferkühler für den Grafikchip vonnöten und der Lüfter der Referenz-Grafikkarten entspricht dem der 9800 XT, ragt also nicht in den benachbarten PCI-Steckplatz hinein. Entsprechend kostet ATI es auch aus, dass Nvidia mit seinen zwei Stromanschlüssen für die GeForce 6800, einer Empfehlung für 480-Watt-Netzteile und seinem großen Kühlkörper mit Lüfter deutlich größere Anforderungen an die Rechner der Kunden stellt. ATI sieht sich damit in einer Position, die attraktivere Lösung für Besitzer von Kompakt-PCs wie etwa dem XPC von Shuttle bieten zu können. Der Strombedarf von der 9800 XT soll zur X800 XT nicht gestiegen sein, selbst bei maximaler Last sollen nicht mehr als 78 Watt benötigt werden.

Erste Radeon-X800-Pro-Grafikkarten mit 12-Pixel-Pipeline-Architektur sollen mit einem Chiptakt von 475 MHz und 256 MByte GDDR3-Grafikspeicher mit 450 MHz Taktfrequenz - zumindest in den USA - ab sofort ausgeliefert werden und hier zu Lande 400,- bis 450,- Euro kosten. Für eine Radeon X800 XT Platinum Edition mit 16-Pixel-Pipelines, 520 MHz Chip- und 560 MHz Speichertakt fallen bei gleicher Grafikspeichermenge zwischen 500,- bis 550,- Euro an. Erste X800-XT-Grafikkarten sollen ab 21. Mai 2004 ausgeliefert werden. Damit könnte es ATI und Partner schaffen, auch mit der X800 XT vor den GeForce-6800-Ultra-Grafikkarten von Nvidias Partnern auf den Markt zu kommen. Die GeForce 6800 Non-Ultra erwartet Nvidia hingegen erst für Juni 2004.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 X800 Pro und X800 XT machen GeForce 6800 Konkurrenz
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nextbox von Nitrokey im Test
Die eigene Cloud im Wohnzimmer

Mit der Nextbox hat Nitrokey eine Cloud für zu Hause entwickelt, um die man sich nicht kümmern muss. Dafür kann man sie auf der ganzen Welt erreichen.
Ein Test von Moritz Tremmel

Nextbox von Nitrokey im Test: Die eigene Cloud im Wohnzimmer
Artikel
  1. Microsoft Windows: Google soll Suchergebnisse zum geleakten Windows 11 löschen
    Microsoft Windows
    Google soll Suchergebnisse zum geleakten Windows 11 löschen

    Die Webseite Beebom hatte offenbar aktiv das geleakte Windows 11 verbreitet. Microsoft will die Referenzen auf Google dazu nicht mehr sehen.

  2. Strom abgeschaltet: China nimmt zweitgrößte Bitcoin-Mining-Provinz vom Netz
    Strom abgeschaltet
    China nimmt zweitgrößte Bitcoin-Mining-Provinz vom Netz

    China hat in der Provinz Sichuan 26 Bitcoin-Mining-Farmen den Strom abgedreht. Der Kurs der Kryptowährung stürzt währenddessen erneut ab.

  3. Prime Day 2021 bei Amazon - das sind die Highlights
     
    Prime Day 2021 bei Amazon - das sind die Highlights

    Lange haben wir gewartet, jetzt ist es so weit: Der Prime Day 2021 ist gestartet und bietet millionenfache Angebote aus allen Kategorien.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

sponkman 05. Mai 2004

chip benchmarks kannste rauchen ... die ergebnisse variieren so stark, bei gs war die gf...

sponkman 05. Mai 2004

wieso, die kochen auch nur mit wasser bei der gamestar ... so ein quatsch, dann beleg...

user 05. Mai 2004

Siehe Benchmarks @ chip.de Und da sage mir jemand nVidia hätte die Probleme mit den...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Amazon Prime Day • SSDs (u. a. Crucial MX500 1TB 75,04€) • Gaming-Monitore • Switch Lite 174,99€ • Fire TV Stick 4K 28,99€ • Bosch Professional • Dualsense + Pulse 3D Headset 139,99€ • HyperX Cloud II 51,29€ • Apple-Produkte (u. a. iPhone 12 128GB 769€) • Fernseher [Werbung]
    •  /