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IBM will Datenbank-Administration automatisieren

Kommende DB2-Generation alias Stinger im Beta-Test

IBM will das Management von Datenbanken mit der kommenden Version seiner DB2-Datenbank-Software deutlich vereinfachen. Die unter Codenamen Stinger entwickelte Software verfügt über rund 200 neue Funktionen und ist ab sofort im Rahmen eines offenen Beta-Tests erhältlich.

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Stinger lernt aus Änderungen an der Datenorganisation und passt seine Optimierungsstrategien automatisch an. Bislang mussten Administratoren die Optimierung von Anfragen selbst vornehmen.

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Dank des neuen DB2 Design Advisors, der Datenbanken automatisch pflegt, konfiguriert ausliefert und optimiert, sollen Administratoren rund 6,5 Mal schneller zum Ziel kommen. Der Design Advisor sorgt zudem dafür, dass bei schwankendem Workload die Datenbank diesen Schwankungen automatisch angepasst wird, alle Änderungen an einer Datenbank automatisiert werden. Außerdem sorgt er für Backups und deren Wiederherstellung.

Stinger ist zudem das erste System, in dem IBMs neue Query-Optimierungstechnik aus dem LEO-Projekt (Learning Optimizer) zum Einsatz kommt. Ohne menschliches Eingreifen soll die Technik Anfragen optimieren und vereinfachen. Auch führt IBM erstmals eine "Autonomic Object Maintenance" ein. Diese Funktion automatisiert Adminitrations- und Maintenance-Aufgaben wie Tabellenanpassungen oder Daten-Backups.

Mit dem DB2 Geodetic Extender verfügt Stinger darüber hinaus über eine Erweiterung, die die Erde dreidimensional erfasst, also wie ein Globus und nicht wie eine flache Scheibe. Die Software kann zudem mit der internationalen Datumsgrenze umgehen, so dass es einfacher werden soll, geospatiale Applikationen zu entwickeln.

Darüber hinaus kann Stinger auch mit großen SQL-Statements zwischen 64 KByte und 2 MByte umgehen und mit Client Reroute hält eine Technik Einzug in DB2, die für eine automatische Umleitung auf eine gespiegelte Datenbank sorgt, sofern die eigentliche Datenbank z.B. wegen Wartungsarbeiten nicht erreichbar ist.

IBMs neue DB2-Generation soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und bietet Unterstützung für AMDs 64-Bit-Prozessoren und den Linux-Kernel 2.6.

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