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Wizards of OS 3 wird global

Sprecher geben Einblicke in Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern

Die internationale Konferenz Wizards of OS 3, die vom 10. bis 12. Juni 2004 in Berlin stattfindet, hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt weltumspannender Kulturen der freien Software zu präsentieren. Mit dabei sind zahlreiche Sprecher aus Ländern wie Argentinien, Brasilien, Ghana, Namibia, Indien und China. Die Eröffnungs-Keynote hält Eben Moglen, der zudem unter anderem zusammen mit Lawrence Lessig an einem Panel zur Zukunft der digitalen Allmende teilnimmt. Auch Wikipedia-Gründer Jimbo Wales wird erwartet.

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Auf der Konferenz präsentiert beispielsweise Sergio Amadeu, Brasiliens IT-Direktor, aktuelle Pläne der Regierung zur Nutzung des Potenzials freier Software und berichtet über den Aufbau der elektronischen Stadtverwaltung von Sao Paulo, die in "Telecentros" auch die Bewohner der ärmsten Bezirke mit kostenlosem Internet-Zugang unter Verwendung nicht proprietärer Programme versorgt. Ronaldo Lemos aus Rio de Janeiro ist hingegen Projektleiter der vom Kulturminister Gilberto Gil geförderten brasilianischen Creative Commons. Er begleitet die Einführung der deutschen Creative-Commons-Lizenzen am 11. Juni 2004 um 20:00 Uhr.

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Technologie-Know-how als Hilfe zur Entwicklung der Zivilgesellschaft in den Ländern des Südens stellen das Tactical Technology Collective aus Amsterdam und Geekcorps aus Boston zur Verfügung. Über den Aufbau des SchoolNet Namibia berichtet Joris Komen aus Windhoek. Und Samyeer Metrani aus Bangalore (Indien) stellt den Simputer vor, einen Handheld-Computer, entwickelt, um der indischen Landbevölkerung niedrigschwelligen Zugang zu Information und Bildung zu ermöglichen.

Über den Stand in Sachen freier Software in Indien, China, Lateinamerika und Afrika berichten Atul Chitnis, Organisator der größten indischen Linux-Konferenz, die jährlich in Bangalore stattfindet, Hong Feng aus Wuhan, der Geschäftsmodelle auf Open-Source-Basis entwickelt, Federico Heinz aus Cordoba (Argentinien), Aktivist für freie Software, der Regierungen in ganz Lateinamerika berät, sowie Guido Sohne, Software-Entwickler aus Accra (Ghana), im Panel Globalisierung I - Freie Software am 12. Juni 2004 um 17:00 Uhr.

Zum Abschluss fragt die WOS 3 nach der Zukunft der digitalen Commons. So wie unsere natürliche Umwelt nur dank einer inzwischen recht mächtigen Bewegung erhalten bleibe, brauche die digitale Umwelt entsprechenden Schutz vor der Privatisierung des Gemeinguts Kultur, so die Initiatoren der Konferenz. Der globalen Herausforderung einer geeinten Bewegung für die Wissensfreiheit stellen sich dabei die Creative-Commons-Gründer Lawrence Lessig, Eben Moglen, Autor der GNU/GPL, der Journalist und Public-Knowledge-Aktivist David Bollier und die Direktorin der Digital Library of the Commons, Charlotte Hess. Das entsprechende "Die Zukunft der digitalen Allmende"-Panel findet am 12. Juni um 20:00 Uhr statt.

Die Konferenz WOS 3 wird durch die Kulturstiftung des Bundes und die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.



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vgrass 09. Mai 2004

Was ist schön von welchen Politikern? Die Anti-SW-Patent-Bewegung ist als Bewegung (und...

TomK32 30. Apr 2004

Ist zwar immer noch in Planung, aber da Golem schon mal die Wikipedia erwähnt möchte ich...

Gary7 30. Apr 2004

Leider gibt es keine Alternative, da in D schon längst die Wirtschaftslobbies regieren.

blub 30. Apr 2004

Richtig. Das ist Politik. Diese Leute wählen wir. Ganz schön blöd von uns, oder?!

Gary7 30. Apr 2004

Sehr schön von unseren Politikern. Während man einerseits im EU-Rat alles tut um freie...


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